ADAC

2018 gab es wieder mehr Verkehrstote - eine Gruppe ist besonders gefährdet

+
Traurige Bilanz: Im Jahr 2018 kamen wieder mehr Menschen im Straßenverkehr ums Leben.

Nachdem 2017 die Zahl von getöteten Menschen im Straßenverkehr leicht zurückging, kamen im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen bei Unfällen ums Leben.

309.000 Unfälle mit Personenschäden und 3.285 Tote gab es im Jahr 2018 auf deutschen Straßen. Das entspricht einem Anstieg von 2,2 bzw. 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern ist besonders gefährdet.

Zahl der ums Leben gekommenen Radfahrer steigt

Das geht aus einer aktuellen ADAC-Prognose zur Zahl der Verkehrstoten in Deutschland hervor. Demnach stieg die Anzahl von Unfällen mit Personenschäden von 303.000 auf 309.000. Auch die Zahl der Opfer stieg. Während im Jahr 2017 die Zahl noch um 0,8 Prozent (3.180 Menschen) zurückging, starben im vergangenen Jahr 3,3 Prozent (3.285) mehr Menschen bei Unfällen.

Dabei sank laut ADAC die Zahl der getöteten Pkw-Insassen und der Fußgänger gegenüber dem Vorjahr leicht. Allerdings starben dafür mehr Radfahrer bei Unfällen auf deutschen Straßen. Aus diesem Grund fordert der ADAC eine Strategie, um die Zahl an Verkehrsunfallopfern zu senken.

Lesen Sie auch: Großstädte rüsten auf - Mehr Blitzer sollen die Straßen überwachen.

Bessere Verkehrserziehung für Kinder

Man müsse vor allem mit Hinblick auf die wachsende Zahl älter Menschen, die am Verkehr teilnehmen, Gedanken machen, wie sich der Verkehr sicherer gestalten lasse. Denn immer mehr Senioren steigen aufs Fahrrad und nutzen dabei häufig Pedelecs und E-Bikes. Zudem sieht der ADAC die Legalisierung von elektrischen Kleinstfahrzeugen als eine Herausforderung.

Video: Fehlende Aufmerksamkeit als Unfallrisiko - Fünf Fakten über Ablenkung

Eine Entspannung durch selbstfahrende Autos sehe der Automobilclub bislang nicht, da diese noch viel zu wenig auf den Straßen in Deutschland verbreitet seien. Der ADAC fordert deshalb, dass die Verkehrserziehung für Kinder und Jugendliche sowie die Fahranfängerausbildung weiter verbessert und ausgebaut werden. Weiter gelte es, auch Radfahrer für die Gefahren von berauschenden Mitteln zu sensibilisieren.

Auch interessant: So werden Senioren belohnt, die ihren Führerschein abgeben.

anb

Auf diese Autos können Sie sich 2019 freuen

Neue Generation: Mercedes bringt das neue Modelle seiner B-Klasse. Foto: Daimler AG
Neue Generation: Mercedes bringt das neue Modell seiner B-Klasse. © Daimler AG / dpa
Auftakt: Der neue 3er BMW startet im Frühjahr als Limousine, später folgt der Kombi Touring. Foto: Guenter Schmied/BMW AG
Auftakt: Der neue 3er BMW startet im Frühjahr als Limousine, später folgt der Kombi Touring. © Guenter Schmied / BMW / dpa
Ausverkaufter Ausnahmesportler: Der McLaren Speedtail mit 772 kW/1050 PS soll 403 km/h schnell werden. Foto: McLaren
Ausverkaufter Ausnahmesportler: Der McLaren Speedtail mit 772 kW/1050 PS soll 403 km/h schnell werden. © McLaren / dpa
Namensänderung beim Modellwechsel: Aus Rapid macht Skoda Scala. Foto: Škoda Auto
Namensänderung beim Modellwechsel: Aus Rapid macht Skoda Scala. © Škoda Auto / dpa
Comeback des Corolla: Er kommt als Fünftürer und Kombi. Foto: Toyota
Comeback des Corolla: Er kommt als Fünftürer und Kombi. © Toyota / dpa
Fürs Polospiel im Gelände: VW bringt den neuen T-Cross auf Polo-Basis auf den Markt. Foto: Volkswagen AG
Fürs Polospiel im Gelände: VW bringt den neuen T-Cross auf Polo-Basis auf den Markt. © Volkswagen AG / dpa
Neuzugang im Gelände: Range Rover Evoque. Foto: Nick Dimbleby/Land Rover
Neuzugang im Gelände: Range Rover Evoque. © Nick Dimbleby/Land Rover/dpa
Unter Strom ins Gelände: Der neue Audi E-Tron. Foto: Audi AG
Unter Strom ins Gelände: Der neue Audi E-Tron. © Audi AG / dpa
Weitere Geländeneuheit: Der neue Toyota RAV4. Foto: Toyota
Weitere Geländeneuheit: Der neue Toyota RAV4. © Toyota / dpa
Französisches SUV: Der neue Citroën C5 Aircross. Foto: William Crozes/Citroën
Französisches SUV: Der neue Citroën C5 Aircross. © William Crozes / Citroën / dpa
Spanischer Geländegänger: Seat-SUV mit sieben Sitzen. Foto: Seat
Spanischer Geländegänger: Seat-SUV mit sieben Sitzen. © Seat / dpa
Jungfernfahrt im Gelände: Mit dem DBX bringt Aston Martin erstmals ein SUV. Foto: Aston Martin
Jungfernfahrt im Gelände: Mit dem DBX bringt Aston Martin erstmals ein SUV. © Aston Martin / dpa
Groß in Fahrt: Der neue BMW X7. Foto: Daniel Kraus/BMW AG
Groß in Fahrt: Der neue BMW X7. © Daniel Kraus / BMW / dpa
Ein Geländeauto in seinem natürlichen Habitat: Der neue Mercedes GLE. Foto: Daimler AG
Ein Geländeauto in seinem natürlichen Habitat: Der neue Mercedes GLE. © Daimler AG / dpa
Stromer: Der neue elektrische E-Niro von Kia. Foto: Kia
Stromer: Der neue elektrische E-Niro von Kia. © Kia / dpa
Frischer Klassiker: Der Porsche 911 in neuester Generation. Foto: Porsche AG
Frischer Klassiker: Der Porsche 911 in neuester Generation. © Porsche AG / dpa
Solvente Kunden setzt Bentley an die frische Luft: Die Briten starten den Continental zum Sommer 2019 auch als Cabrio. Foto: Richard Pardon
Solvente Kunden setzt Bentley an die frische Luft: Die Briten starten den Continental zum Sommer 2019 auch als Cabrio. © Richard Pardon / dpa
Bayer mit japanischen Genen: Von Toyota und BMW kommen auf der gleichen Plattform die neue Supra und der nächste BMW Z4. Foto: Bernhard Limberger/BMW AG
Bayer mit japanischen Genen: Von Toyota und BMW kommen auf der gleichen Plattform die neue Supra und der nächste BMW Z4. © Bernhard Limberger / BMW / dpa

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Diese Familienkutsche bringt Ferrari-Fahrer zum Heulen
Diese Familienkutsche bringt Ferrari-Fahrer zum Heulen
Raser flüchtet erfolgreich vor Polizei - bis ein Detail zum Verhängnis wird
Raser flüchtet erfolgreich vor Polizei - bis ein Detail zum Verhängnis wird
Mann rast mit 200 km/h auf Autobahn und hat dafür kuriose Begründung
Mann rast mit 200 km/h auf Autobahn und hat dafür kuriose Begründung

Kommentare