Verkehr

Was darf wo fahren? Diese Regeln gelten für Pedelec, E-Roller, Hoverboard & Co.

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Vor allem bei der Jugend beliebt: Aber wo darf man mit dem Hoverboard überhaupt fahren?

Auto und Fahrrad sind nicht allein im Verkehr unterwegs. Immer neue Fortbewegungsmittel erleichtern uns das Leben. Aber wer darf wo fahren? Wir verraten es Ihnen.

Laut ist out, Spaß macht’s und ökologisch korrekt darf’s auch sein – das gilt für immer mehr Menschen, die in der Stadt unterwegs sind. Sie fahren E-Roller, Pedelecs, Segways oder Hoverboards. Aber wer darf wo fahren? Wann braucht man einen Führerschein oder ein Versicherungskennzeichen? Und wie schnell darf man mit diesen Fahrzeugen und Fortbewegungsmitteln unterwegs sein?

Der ADAC hat die Regeln für die wichtigsten Ein- und Zweiräder zusammengestellt:

Hier dürfen E-Bike fahren

Sie fahren ohne Tretunterstützung, also nur mit Motor. Bis 20 km/h ist der Fahrer von der Helmpflicht befreit, benötigt aber eine Mofa-Prüfbescheinigung (wenn er nach dem 31. März 1965 geboren wurde). Versicherungskennzeichen ist Pflicht. Radwege dürfen nur benutzt werden, wenn sie das Zusatzschild "e-Bike frei" haben. Bis 25 km/h gelten sie als Mofas, es besteht also Helmpflicht.

Für Pedelecs gelten diese Regeln

Bei diesen Elektrofahrrädern muss in die Pedale getreten werden, um voranzukommen. Bis zu einer Leistung von 250 Watt und einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h sind sie Fahrrädern gleichgestellt – dürfen also Radwege benutzen und ohne Helm gefahren werden. In der Regel schalten Pedelecs bei Erreichen der Höchstwerte automatisch die Unterstützung ab.

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Das E-Lastenrad: Eine Last für den Verkehr oder eine doch eine Erleichterung?

In der Stadt werden diese Gefährte als alternative Transportmittel für Menschen und Waren immer beliebter. Rechtlich gelten die e-Cargobikes mit Tretunterstützung bis maximal 25 km/h als Fahrräder (mit gleichen Rechten und Pflichten). Man darf mit ihnen auf die Fahrbahn ausweichen, wenn es unzumutbar ist, den ansonsten benutzungspflichtigen Radweg zu befahren, zum Beispiel bei mangelnder Breite des Wegs.

An diese Regeln müssen sich Segway-Fahrer halten

Dieses Transportmittel hat zwei Räder, eine Plattform und eine Haltestange und wird durch Gewichtsverlagerung gesteuert. Offiziell gelten Segways als elektronische Mobilitätshilfen. Um sich damit im Straßenverkehr zu bewegen, benötigen sie eine Zulassung und müssen Auflagen, zum Beispiel hinsichtlich Bremsen, Beleuchtung und Kennzeichen erfüllen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h, die Maximalbreite 70 Zentimeter. Der Fahrer muss mindestens 15 Jahre alt sein und prinzipiell eine Mofa-Prüfbescheinigung besitzen.

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Falls vorhanden, müssen Radwege benutzt werden, ansonsten fährt man mit dem Segway auf der Straße am rechten Rand. Kommunen können für geführte Touren auch Ausnahmen erlauben, zum Beispiel das Durchfahren einer Fußgängerzone. Bundes-, Land- und Kreisstraßen sind für Segways tabu.

Der flotte E-Roller im Verkehr

Das Angebot ist inzwischen fast unüberschaubar groß geworden. Es reicht vom Tretroller mit Motor über Cityroller und Geländeflitzer bis hin zum Zweirad, das über 100 km/h schnell fahren kann. Je nach Bauart, Betriebsform und Leistung zählen diese Fahrzeuge zu Fahrrädern mit Hilfsmotor, Leichtmofa (jeweils Mindestalter 15 Jahre, Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich) oder Kleinkraftrad (Fahrerlaubnis Klasse AM erforderlich). Bis 20 km/h Höchstgeschwindigkeit besteht keine Helmpflicht.

Zurück in die Zukunft: Hier dürfen Hoverboards nicht fahren

Funktioniert im Prinzip wie ein Segway, hat aber keine Haltestange. Darf mangels Erfüllen der Zulassungsvorschriften der StVZO (u.a. Lenkung, Bremsen, Beleuchtung) nur auf abgeschlossenem Privatgelände gefahren werden – ansonsten drohen eine Geldbuße und ein Punkt in Flensburg. Der Gehweg gehört zum öffentlichen Straßenverkehr, ist also tabu. Da diese Geräte über 6 km/h schnell fahren können, ist zudem eine entsprechende Versicherung notwendig. Bei Schäden kann die private Haftpflichtversicherung die Regulierung verweigern!

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Diese Regeln gelten für das Airwheel

Das elektrisch angetriebene Einrad mit seitlich montierten Trittflächen lässt sich durch Gewichtsverlagerung steuern. Da es schneller als 6 km/h fährt, gelten dieselben Einschränkungen wie beim Hoverboard.

Mit dem Einrad durch die Stadt

Das mit Muskelkraft betriebene Fahrzeug gilt als Sport- und Spielgerät und darf nur auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und Spielstraßen gefahren werden.

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Volker Pfau

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
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