e-Dumper

Das ist das größte Elektrofahrzeug der Welt - und muss nicht einmal aufgeladen werden

+
Der e-Dumper Lynx vereinfacht den Abbau von Gesteinen und Mineralien in den Alpen.

In der bergigen Landschaft der Schweiz transportiert Lynx, der e-Dumper, Gestein von der Spitze des Berges hinunter - und er muss nie an der Steckdose hängen.

Bei diesem Dumper suchen Sie vergebens nach einem Auspuff, denn der Lynx braucht keinen. Er ist mit seinen 58 Tonnen Gewicht das größte Elektrofahrzeug der Welt. Bis zu 65 Tonnen Kalk- und Mergelstein baut er im Schweizer Steinbruch Vigier Ciment in Péry ab.

Gestein in den Alpen abbauen ist ein kompliziertes Unterfangen

Im bergigen Gelände der Schweiz kommt man in manche abgeschiedenen Täler nur schwer mit dem Auto, geschweige denn mit einem Lastwagen. Das treibt die Transportkosten für den Abbau von Gesteinen und Mineralien in den Alpen in die Höhe. Die geniale Lösung des Problems: Lynx, der e-Dumper. Und sein Einsatz gestaltet sich folgendermaßen...

Ebenfalls interessant: 10 Milliarden Euro Investment in Elektro-Autos - Mercedes Benz macht ernst.

e-Dumper Lynx: Das Bremsenenergierückgewinnungssystem lädt die Batterien auf

Der Dumper wird im oberen Teil des Steinbruchs mit Gestein beladen. Wenn er dann insgesamt 123 Tonnen wiegt, muss er auf dem Weg bergab abgebremst werden. Mit dem genialen Bremsenenergierückgewinnungssystem wird die Bremsenergie jedoch nicht in Wärme umgewandelt, sondern lädt die viereinhalb Tonnen schweren Batterien des e-Dumpers gleich wieder auf. Die Batterien haben eine Kapazität von 600 kWh, was etwa sechs der größten Tesla Model S Batterien entspricht.

Lesen Sie auch: Keine Angst vor der Reichweite: Tipps fürs Fahren und Laden bei Kälte.

 e-Dumper produziert seine eigene Energie

Am Fuß des Bergs angekommen, wird der e-Dumper entladen. Die durch das Bremsen gewonnene Energie reicht aus, um das Gefährt wieder bis hinauf zur Bergspitze zu fahren - und der Dumper wird erneut beladen. Ein wunderbarer, nachhaltiger Kreislauf. Und der Dumper spart nicht nur Kraftstoff, er kann auch 24 Stunden am Stück völlig energieautark operieren, schreibt die Online-Community-Plattform DriveTribe.

Ebenfalls interessant: Diese Elektro-Autos sind im Unterhalt günstiger als Benziner und Diesel.

vro

Diese neuen Elektroautos kommen 2019 auf die deutschen Straßen

Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden. Foto: Kia
Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden. © Kia
4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor. Foto: Florian Schuh
4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor. © Florian Schuh / dpa
Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt. Foto: Florian Schuh
Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt. © Florian Schuh / Dpa
Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter. Foto: Audi AG
Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter. © Audi AG
Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben. Foto: e.Go Life
Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben. © e.Go Life
408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Foto: Daimler AG
408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. © Daimler AG
Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken. Foto: Renault
Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken. © Renault
In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an. Foto: Nissan
In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an. © Nissan

Auch interessant:

Meistgelesen

Darf ich nach einem Glühwein noch Auto fahren?
Darf ich nach einem Glühwein noch Auto fahren?
Das steckt wirklich hinter dem BMW-Logo
Das steckt wirklich hinter dem BMW-Logo
Feuchtigkeit im Auto: Mit diesen einfachen Tricks werden Sie die Nässe los
Feuchtigkeit im Auto: Mit diesen einfachen Tricks werden Sie die Nässe los
Das bedeuten die Zahlencodes auf Diplomatenkennzeichen wirklich
Das bedeuten die Zahlencodes auf Diplomatenkennzeichen wirklich

Kommentare