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Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Knöllchen gelten nicht immer

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Von: Simon Mones

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Wer im Urlaub im Ausland unterwegs ist, muss sich auf andere Verkehrsregeln einstellen. So manche ist dabei durchaus kurios. 

München – Die steigenden Temperaturen machen unmissverständlich klar: Es ist Sommer! Und entsprechend stehen auch langsam die Sommerferien auf dem Plan. Viele Deutsche zieht es dann an die sonnigen Strände in Spanien, Griechenland oder Italien. So mancher will den Urlaubsort dann auch mit einem Mietwagen erkunden. Da im Ausland zudem auch andere Verkehrsregeln gelten, sollten sich Reisende vorher genau informieren. Denn in vielen Länder müssen bestimmte Ding im Auto mitgeführt werden und auch so manche Verkehrsregel ist durchaus kurios.

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Knöllchen gelten nicht immer

So müssen Autofahrer in England ihr Knöllchen fürs Falschparken nicht immer bezahlen. Die Strafzettel sind nämlich nur dann gültig, wenn der Kontrolleur vorschriftlich bekleidet ist. Schon ein vergessener Hut oder eine falsch sitzende Uniform reichen und die Strafe ist hinfällig. Damit das klappt, müssen die Autofahrer den Kontrolleur natürlich beim Ausstellen des Knöllchens beobachten.

In England sind Strafzettel nur dann gültig, wenn der Kontrolleur ordentlich gekleidet ist.
In England sind Strafzettel nur dann gültig, wenn der Kontrolleur ordentlich gekleidet ist. (Symbolbild) © Imagebroker/Imago

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Knöllchen im Tabakladen zahlen

Nicht weniger skurril ist eine Regel aus Frankreich: In unserem Nachbarland können Strafzettel nämlich ganz bequem in nahe zu jedem Tabakladen bezahlt werden. Als Bestätigung gibt es eine offizielle Quittung, wie auch „Bayern3“ berichtet.

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Besonderheit bei Halteverbotsschildern in Griechenland

Vorsicht ist indes in Griechenland geboten, denn hier verdoppelt sich die Strafe automatisch, wenn sie nach zehn Tagen noch nicht bezahlt ist. Zudem gibt es eine Besonderheit bei den Parkregeln. So gelten in ungeraden Monaten die Halteverbotsschilder mit einer senkrechten Linie. Die Schilder mit zwei senkrechten Linien gelten derweil in geraden Monaten.

Bei der Parkplatzsuche lohnt sich also auch ein Blick auf das Datum, um unnötige Kosten zu vermeiden. In Griechenland ist zudem das Rauchen im Auto strengstens verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld von bis zu 1.500 Euro. Doch auch in Deutschland könnte das Rauchen im Auto künftig verboten werden.

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Küssen in Eboli verboten

Teuer werden kann es auch in Italien. In dem Städtchen Eboli werden zum Beispiel bis zu 500 Euro Strafe fällig, wenn man sich im Auto küsst. Ebenfalls keine gute Idee: Betrunken Auto fahren. Wer in Italien mit 1,5 Promille erwischt wird, muss nämlich damit rechnen, dass sein Auto zwangsversteigert wird.

Im italienischen Eboli ist Küssen im Auto verboten.
Im italienischen Eboli ist Küssen im Auto verboten. © Westend61/Imago

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Blick unters Auto in Dänemark Pflicht

Wer in Dänemark mit dem Auto unterwegs ist, sieht sich ebenfalls mit einem kuriosen Gesetz konfrontiert. In unserem Nachbarland ist es nämlich Pflicht zu prüfen, ob jemand unter dem Auto liegt und dort ein Nickerchen macht.

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Spanien gibt Rabatt

Ähnlich wie in Griechenland lohnt es sich auch in Spanien sein Bußgeld schnell zu begleichen, denn wer innerhalb von 20 Tagen zahlt, bekommt einen Rabatt von 50 Prozent.

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Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Polizei in Österreich hat Adleraugen

Besonders kurios wird es in Österreich, denn in unserem Nachbarland ist das Vertrauen in Augen der Polizisten sehr hoch. Mit dem geschulten „Amtsauge“ sollen die Beamten dort Überschreitungen des Tempolimits bis 30 km/h mit bloßem Auge erkennen können.

Die Polizei in Österreich kann gewisse Tempoverstöße auch ohne Messgerät ahnden. Das geschulte Auge reicht!
Die Polizei in Österreich kann gewisse Tempoverstöße auch ohne Messgerät ahnden. Das geschulte Auge reicht! (Symbolbild) © Michael Kristen/Imago

Kuriose Verkehrsregeln im Ausland: Schmutzige Autos im Oman verboten

Nicht minder kurios ist zudem ein Gesetz im Oman. Dort sollten Autofahrer gut studieren, wo die nächste Waschanlage ist, denn ein schmutziges Auto kann schnell teuer werden. Allerdings schreitet die Polizei erst ein, wenn sich „kumulierter Staub“ auf dem Wagen festgesetzt hat. Der Erlass geht dabei auf den vor zwei Jahren verstorbenen Sultan Qabus bin Said zurück, der kein Fan von dreckigen Autos war.

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