IAA 2021 im September in München

Auto-Designerin Lucia Lee: Das ist das Besondere an dem Beruf als „Car Designer“

Audi
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Seit vier Jahren ist die Designerin als sogenannte Exterieur-Designerin für die Marke Audi tätig, wie es in dem IAA-Porträt heißt. (Symbolbild)

Lucia Lee, Exterieur-Designerin bei Audi erklärt, was den Beruf des „Car Designer“ ausmacht – und macht angehenden Designerinnen und Designern in der Autobranche Mut.

Lucia Lee, Exterieur-Designerin bei Audi, macht im IAA*-Portrait angehenden Designerinnen und Designern Mut, die einen solchen Beruf in der Autobranche ergreifen wollen. Am Automobildesign fasziniert sie die Verbindung aus dem gestalterischen Anspruch und dem Nutzen für den Kunden, wie es in dem Beitrag heißt. Der Beruf fordere nicht nur kreativ, sondern auch emotional. Bei der Entwicklung eines „Car Designs“ könne man sich künstlerisch ausleben.

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IAA-Porträt: Exterieur-Designerin bei Audi schildert Beruf des „Car-Designer“

Studiert habe die Designerin unter anderem in Pforzheim, wo sie ihren Master in „Transportation Design“ absolvierte. Nach dem Studienabschluss habe sie als Praktikantin bei Audi begonnen, heißt es in dem Bericht. Mittlerweile arbeite sie seit vier Jahren als Exterieur-Designerin für die Marke. „Ich bin unglaublich dankbar für die Chance, die ich bei Audi bekommen habe“, wird sie in dem Porträt auf IAA.de zitiert. „Ich kann hier in unserem Design-Team von so vielen Leuten lernen. Der Anspruch ist hier wahnsinnig hoch und ich bin täglich von Menschen umgeben, die Zukunft aktiv gestalten wollen.“

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Internationale Automobil Ausstellung IAA im September in München

Den Entschluss, Car Designerin zu werden, habe sie gefasst, nachdem sie das „Chanel Fiole Concept Car“ von Jinyoung Jo gesehen habe, heißt es in dem Beitrag. Anderen Frauen, die ebenfalls einen solchen Beruf in der Automobilbranche ergreifen wollen, macht die erfolgreiche Designerin Mut: „Wir sehen und fühlen Dinge anders und gehen Probleme deswegen anders an. Dies führt oft zu sehr unerwarteten Ergebnissen und eröffnet neuen Sichtweisen. Diesen Vorteil können wir nutzen“, wird sie in dem Porträt auf IAA.de zitiert. Deshalb rate sie Frauen, „keine Angst zu haben und nicht schüchtern zu sein“. Leidenschaft und Courage seien wichtig. „Genau das brauchen wir im Design.“

Die Internationale Automobil Ausstellung IAA findet in diesem Jahr erstmals in München statt. Vom 7. bis zum 12. September 2021 dreht sich hier alles um die Mobilität. (ahu)*tz. ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: IAA Mobility

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Autohersteller wagen sich in neue Segmente

VW-Studie W12 Roadster
Wundervolle Flunderware aus Bella Italia? Eindeutig jein. Zwar rollte Ende der 1990er die VW-Studie W12 Roadster aus Wolfsburg in die Messehallen, doch gezeichnet hatte sie der italienische Stardesigner Giorgetto Giugiaro. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
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Hautevolee sagt «Nee»: So richtig zündete Renaults Abstecher in die Oberklasse mit dem Vel Satis (2002 bis 2009) nicht. Foto: Renault/dpa-tmn © Renault
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W12 von VW
Zu schön um wahr zu werden? In Serie gegangen ist der W12 von VW nie, aber es gab ja auch viel konzerninterne Konkurrenz wie zum Beispiel von Bugatti, Lamborghini und Audi. Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn © Volkswagen AG
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Was meinen Sie? Schaut diese futuristische zweisitzige Audi-Studie (Urban Concept) von 2011 mit ihren Kotflügeln nicht auch ein wenig nostalgisch aus?. Foto: Audi AG/dpa-tmn © Audi AG
Porsche-Studie Vision Renndienst und VW-Bulli
Bulli als Buddy: Optisch orientiert sich die Porsche-Studie Vision Renndienst (l) am historischen VW-Bulli (r) aus der Rennabteilung, will jedoch bis zu sechs Personen Platz bieten. Foto: Porsche AG/dpa-tmn © Porsche AG
Micro Compact Car
«Das sieht doch aus wie ein...» Genau, aus der Mercedes-Studie Micro Compact Car wurde später der Smart. Foto: Daimler AG/dpa-tmn © Daimler AG

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