Kompakter Shooting-Brake im Test

Kia ProCeed 1.4 T-GDI DCT: Die besondere Karosserieform stört dieses Sicherheitsbauteil

Fahraufnahme eines Kia ProCeed von schräg vorn
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Beim Kia ProCeed in der GT-Line sind LED-Scheinwerfer serienmäßig.

Wer schön sein will, muss leiden? Im Fall des Kia ProCeed ist eher das Gegenteil der Fall. Es gibt zwar ein paar konzeptbedingte Schwächen, die man angesichts des gelungenen Gesamtpakets jedoch gerne verzeiht.

München – Kombis der Kompaktklasse* sollen vor allem eines sein: praktisch. Hingucker-Qualitäten spielen hingegen eine eher untergeordnete Rolle. Doch Familienoberhäupter können sich durchaus für verschwenderisch schicke Proportionen begeistern. Für echte Ästheten hat Kia in seiner Ceed-Familie zusätzlich zum Nutzwert-Klassiker Sportwagon noch eine Shooting-Brake-Version namens ProCeed aufgelegt, die nicht nur Nachbarn neidisch, sondern auch seine Insassen glücklich machen kann. Der coupéhaft akzentuierte Familien-Laster verwöhnt mit schicker Einrichtung sowie reichlich Platz und bietet darüber hinaus sogar noch überraschend dynamische Fahrtalente.

Was den guten Eindruck trübt, ist einzig der Blick in den Rückspiegel. Durch das sehr schräg stehende Heckfenster schaut man wie durch eine Schießscharte, die stets große Bereiche des sonst üblichen Blickfelds verdeckt. Eine optimale Position für den Rückspiegel gibt es einfach nicht. Wird dieser zum Beispiel auf den Nahbereich ausgerichtet, sieht man auf der Autobahn mit hohem Tempo von hinten ankommende Fahrzeuge erst spät. Hinter den wuchtigen C-Säulen können sich zudem ganze Fahrradkolonnen dem Abbiege-Schulterblick entziehen. Dadurch wird das sicherheitsrelevante Bauteil ziemlich gestört, weshalb wir für den ProCeed einen digitalen Rückspiegel herbeisehnen. Immerhin hilft beim Rangieren eine Rückfahrkamera. Den kompletten Artikel zum Kia ProCeed 1.4 T-GDI DCT lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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