Sicher unterwegs

Kurzschlaf oder Bewegung gegen den Sekundenschlaf am Steuer

+
Bei Müdigkeit am Steuer hilft nur eine Rast. Autofahrer nutzen diese am besten für ein Nickerchen oder eine Bewegunseinheit. Foto: Friso Gentsch/dpa

Autofahrer sollten unbedingt vermeiden, dass ihnen hinter dem Steuer die Augen zufallen. Wer müde wird, macht daher am besten eine Rast. Helfen können jetzt etwas Sport oder ein Schläfchen.

Bad Windsheim (dpa/tmn) - Bei Müdigkeit kann ein kurzes Nickerchen auf einem Rastplatz gegen den gefährlichen Sekundenschlaf am Steuer helfen. Das mache wach, erklärt der Schlafmediziner Hans-Günter Weeß in der Zeitschrift "Auto&Reise" (Ausgabe 1/2018).

Ist das nicht möglich, könne auch sportliche Bewegung auf einem Rastplatz kurzfristig wach machen. Energiegetränke, laut Radio hören oder die Fenster zu öffnen seien dagegen wenig effizient.

Bei Dunkelheit produziert das Gehirn einen Botenstoff, der Müdigkeit hervorruft und den Schlaf fördert, so Weeß weiter im Clubmagazin des Auto- und Reiseclubs Deutschland (ARCD). Daher neige man in der dunklen Jahreszeit eher zu Müdigkeit. Das beinträchtige die Fahrtüchtigkeit und kann den Sekundenschlaf begünstigen. So sei es wichtig, sich nur ausgeschlafen hinter das Steuer zu setzen. Anzeichen für Müdigkeit sind häufiges Gähnen, Blinzeln oder gedankliches Abschweifen.

Sekundenschlaf ist extrem gefährlich. Wer für drei Sekunden die Augen schließt, legt bei Tempo 100 eine Strecke von mehr als 80 Meter blind zurück.

Auch interessant:

Meistgelesen

Sind Strafzettel vorm Supermarkt eigentlich erlaubt?
Sind Strafzettel vorm Supermarkt eigentlich erlaubt?
So reinigen Sie Ihre Autositze mit Hausmitteln
So reinigen Sie Ihre Autositze mit Hausmitteln
Richtig geparkt, pünktlich zurück: Trotzdem Strafzettel verteilt
Richtig geparkt, pünktlich zurück: Trotzdem Strafzettel verteilt
Letzter Wille: Mann lässt sich in Auto beerdigen
Letzter Wille: Mann lässt sich in Auto beerdigen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.