Große Modell-Vielfalt

Diese neuen Elektroautos kommen 2019 auf die deutschen Straßen

Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden. Foto: Kia
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Angeschlossen an eine Ladestation mit 100 Kilowatt Gleichstrom soll die Batterie des Kia Niro laut Hersteller in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent voll laden.
4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor. Foto: Florian Schuh
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4,8 Sekunden braucht der I-Pace von Jaguar für den Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Hersteller verspricht eine Reichweite bis 470 Kilometer mit dem Elektromotor.
Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt. Foto: Florian Schuh
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Wie weit kann er noch fahren? Die restliche Reichweite wird im Jaguar I-Pace auf einem Touchscreen angezeigt.
Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter. Foto: Audi AG
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Der Audi e-tron ist ein vollelektrischer SUV mit einer Reichweite von bis zu 417 Kilometer. Es ist das erste rein elektrische Modell der Ingolstädter.
Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben. Foto: e.Go Life
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Der e.Go Life soll laut Hersteller im Stadtbetrieb je nach Ausführung zwischen 104 und 158 Kilometer Reichweite haben.
408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Foto: Daimler AG
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408 PS liefert der Mercedes EQC. Er soll laut Hersteller in 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken. Foto: Renault
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Klein, kompakt und für Stadteinsätze ausgelegt: Der Renault Twizy passt auch in kleine Parklücken.
In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an. Foto: Nissan
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In der Modellvariante Evalia bietet der Nissan e-NV200 sieben Sitzplätze und sich damit als Familienauto an.

2019 bringen Hersteller neue reine Elektroautos auf die Straße. Vom Stadtflitzer über ausgewachsene SUVs bis zum Transporter für Handwerker reicht die Bandbreite.

München - Schnelle Beschleunigung, keine Abgase: Elektroautos bieten gegenüber Autos mit Verbrennungsmotoren einige Vorteile.

Die Zahl der zugelassenen Stromer steigt, und das Angebot wächst: Nach bereits verfügbaren Modellen wie BMW i3, Jaguar I-Pace, Nissan Leaf, Renault Zoe, Smart Fortwo EQ, Tesla Model S und VW e-Golf kommen 2019 weitere Neuheiten auf den Markt. Dadurch nimmt die Bandbreite zu, und die Einsatzzwecke werden vielfältiger.

E-Autos für jede Kundengruppe

Das beobachtet Andreas Radics von der auf die Automobilindustrie spezialisierten Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors. "Mit Blick auf die bereits verfügbaren E-Autos und die Modelle, die für die nächsten Monate angekündigt sind, gibt es mittlerweile mehrere Fahrzeugmodelle für jede Kundengruppe." Die Bandbreite reiche vom Stadtflitzer bis zum vollwertigen SUV. Nur für Handelsreisende mit 1.000 Kilometer oder mehr Fahrleistung am Tag fehle das passende Gefährt mit entsprechender Reichweite.

Ein Überblick über die angekündigten Neuheiten: Der e.Go Life der e.Go Mobile AG aus Aachen ist laut Radics für Flottenbetreiber eine Alternative zu konventionellen Kleinwagen. Mit neuen SUVs wie dem Audi e-tron, Kia Niro oder Mercedes EQC werden Fahrer bedient, die Wert auf viel Platz legen.

Gewerbetreibende und Handwerker können heute mit einem Nissan e-NV200 oder Streetscooter elektrisch zu ihren Kunden fahren. Mercedes und VW wollen 2019 ebenfalls Elektro-Transporter verkaufen.

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Große Fortschritte in Reichweite und Ladeinfrastruktur

Neben Preis und Design sind bei der Auswahl eines E-Autos einige weitere Kriterien wichtig. Reichweite, verfügbare Ladeinfrastruktur sowie Ladegeschwindigkeit sind Schlüsselkriterien für den Erfolg der E-Autos allgemein, schildert Radics. Und in diesen Bereichen sieht er massive Fortschritte. Wichtig sei der Ausbau der Ladeinfrastruktur im öffentlichen Bereich wie an Autobahnen.

Mit höheren Ladeleistungen von bis zu 150 Kilowatt (kW) könnte der Ladevorgang künftig deutlich kürzer sein als bisher. Zum Vergleich: Ladestationen für daheim leisten laut ADAC je nach Auslegung zwischen 3,7 und 22 KW.

Die Reichweiten der Autos sind noch immer nicht uneingeschränkt alltagstauglich. Marcel Mühlich vom Auto Club Europa (ACE) rät, in Betracht kommende Fahrzeuge auf diesen Aspekt hin zu testen, weil die Angaben der Hersteller von der Realität abweichen können. Viele Modelle lassen sich mit unterschiedlich großen Batterien bestellen. Es gilt aber: Je höher die Reichweite, desto mehr kostet das Modell.

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Kosten und Emissionen

Was nicht vergessen werden sollte: Auch Strom zu tanken, kostet. Mühlich sieht Fahrer im Vorteil, die günstig Strom zapfen können, etwa beim Arbeitgeber oder in der heimischen Garage, idealerweise aus regenerativen Energien.

E-Autos sind bei niedrigen Geschwindigkeiten, etwa in Wohngebieten, viel leiser als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und sie produzieren beim Fahren keine Abgase. Sie sind lokal abgasfrei, heißt es dazu oft. Bei der Produktion der Fahrzeuge und der Stromerzeugung etwa fallen aber natürlich Emissionen an. Im Fahrbetrieb wird nur durch den Bremsen- und Reifenabrieb Feinstaub produziert.

Trotz Umweltprämie kosten Elektroautos mehr als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die E-Auto-Förderung in Höhe von 4.000 Euro für Fahrzeuge bis maximal 60.000 Euro gleiche das laut Mühlich nur teilweise aus. "Deshalb sollten Interessierte prüfen, ob das E-Auto überhaupt zu ihren Fahrgewohnheiten passt." Vor allem Langstreckenfahrer sollten sich überlegen, ob sie mit einem konventionellen Antrieb günstiger fahren.

Welchen Antrieb soll Ihr nächstes Auto haben?

Erfahren Sie hier: Elektro-Autos aus zweiter Hand: Das taugen die gebrauchten Saubermänner.

dpa/tmn

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert.
Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt.
Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger.
Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet.
Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen.
Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
Prozession der Biker
Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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