Geländewagen aus Korea

Neuer Hyundai Santa Fe kommt im August

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Aus zwei mach eins: Wenn Hyundai die vierte Generation des Santa Fe im August in den Handel bringt, gibt es das SUV nur noch in einer Variante. Foto: Hyundai

Hyundai bereitet die neue Generation seines SUV-Modells Santa Fe für die Premiere auf dem Genfer Autosalon vor. Der Geländewagen soll danach im August in den Handel kommen. Was ist neu am Koreaner?

Seoul (dpa/tmn) - Hyundai stellt sich an der Spitze seines SUV-Programms neu auf: Der koreanische Hersteller wird nach der Premiere auf dem Genfer Autosalon (8. bis 18. März) die vierte Generation des Santa Fe im August an den Start bringen.

Vom neuen Santa Fe wird es nur noch eine Variante des großen Geländewagens geben. Die liegt mit einer Länge von 4,77 und einem Radstand von 2,77 Metern zwischen dem kurzen und dem langen Modell der aktuellen Generation. Das dürfte auch für den noch nicht kommunizierten Preis gelten, so dass es am Ende ab einem Wert über 35 000 Euro losgehen könnte.

Mit größeren Fenstern und besserem Ausblick gezeichnet, bietet auch die neue Generation Platz für eine optionale dritte Sitzreihe und je nach Bestuhlung mindestens 625 Liter Kofferraumvolumen.

Während das Design sportlicher und kerniger geworden ist, will der Santa Fe laut Hyundai innen kuscheliger und fürsorglicher sein. Das gilt für das Ambiente genauso wie für die Ausstattung mit neuen Sicherheitstechnologien. So bleiben etwa die Fondtüren beim Aussteigen geschlossen, wenn sich von hinten ein anderes Fahrzeug nähert.

Und wer seine Kinder oder seine Haustiere im Auto vergisst, der wird künftig übers Smartphone und die Alarmanlage auf sein Versehen aufmerksam gemacht, so Hyundai weiter. Daneben zählen zur Ausstattung erstmals ein vollfarbiges Headup-Display und digitale Instrumente sowie ein Tempomat mit Abstandsregelung.

Unter der Haube gibt es laut Hyundai einen Benziner mit 2,4 Litern Hubraum und 136 kW/185 PS sowie drei Dieselmotorisierungen - einen 2,0-Liter mit 110 kW/150 PS oder 134 kW/182 PS sowie einen 2,2-Liter mit 144 kW/197 PS.

Fahrleistungen und Verbrauch hat der Hersteller noch nicht ermittelt, doch soll der CO2-Ausstoß gegenüber dem Vorgänger um durchschnittlich vier Prozent sinken. Noch weniger wäre mit einem Hybridantrieb möglich. Doch der ist zwar in der Diskussion, wird aber frühestens zum Facelift in drei bis vier Jahren kommen, räumen die Koreaner ein.

Genfer Autosalon

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