Temperamentvolle Autofahrer

Beliebte Schimpfwörter im Auto: Wenn Deutsche ihre Nerven verlieren

Fluchender Autofahrer beißt wütend ins Lenkrad.
+
Autofahrer verlieren gerne mal die Nerven. (Symbolbild)

Autofahren kann stressig sein — da ist es nicht verwunderlich, dass die Deutschen gerne mal hinterm Steuer lautstark fluchen. Doch welche sind die beliebtesten Schimpfwörter?

Zwischen Corona-Lockdown* und Weihnachtsgeschenke shoppen, kann man durchaus mal die Nerven verlieren. Den Stress lässt sich auf offener Straße aber keiner gerne ansehen – im Auto hingegen fühlt man sich unbeobachtet und sicher. Und der nächstbeste Fahrer in Sicht, wird kurzum zum Feind erklärt. Dann kann das Fluchen und Schimpfwörter um sich schmeißen richtig befreiend wirken.

Beleidigungen hinterm Steuer: Diese Schimpfwörter sind die gängigsten

Wenn es um Schimpfwörter geht, dann bezeichnen wir den Nebenmann gerne mal als Arsch oder Arschloch, Vollidiot, Idiot oder Depp. Beim Fluchen entstehen durchaus auch mal neue Wörter. Eine Studie, die von Dashcam-Marktführer Nextbase in Zusammenarbeit mit Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde, enthält weitere ausgefallene Beschimpfungen.

  • Lenkradbeißer
  • Hasenhirn
  • Kreisverkehr-zwei-Mal-Fahrer
  • Tretschwein
  • Sumpfkuh

Lesen Sie auch: Bericht legt offen: Das sind die gängigsten Fahrfehler bei Frauen und Männern.

Doch damit nicht genug. Weitere Favoriten sind zum Beispiel auch Parkhausblinker, Hannewackel und Sonntagsfahrer. Auch regional werden die Pkw-Fahrer kreativ in ihrer Wortwahl. Autofahrer in Bayern schimpfen gerne in Mundart. Da kommen dann Wörter wie „Saubazi“ oder „Zefix“ zum Einsatz.

Beleidigungen können teuer werden — Bußgeld für Gesten und Beschimpfungen

So erleichternd das Schimpfen manchmal sein kann, so teuer kann es auch werden. Denn im Straßenverkehr werden Beleidigungen und abfällige Gesten als Straftat gehandelt. Wie der ADAC berichtet, können diese „hohe Geldstrafen oder sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen“. Also besser nicht beim Fluchen erwischen lassen oder gar nicht erst damit anfangen.

Lesen Sie auch: Skurrile Funde im Auto: Was eine Ziege, falsche Zähne und ein schlafendes Baby gemeinsam haben.

Berechnet wird die Strafe in Tagessätzen, da es keinen einheitlichen Strafenkatalog gibt. Zur Erklärung: Ein Tagessatz entspricht dem 30. Teil eines Monatseinkommens. Wer gut verdient, zahlt also am meisten. Für gewöhnlich werden 20 bis 30 Tagessätze verlangt. Punkte in Flensburg muss aber keiner fürchten. Vor Gericht stuft der Richter vor allem den ausgestreckten Mittelfinger und eine Ansammlung sämtlicher fäkalen Schimpfwörter als beleidigend ein. Für diese Schimpfwörter können durchaus 1.000 Euro fällig werden.

  • Arschloch
  • Drecksau
  • Arschloch plus Mittelfinger zeigen

Einige Ausdrücke in Bezug auf Polizisten bleiben allerdings straffrei. Dazu zählen Aussagen wie: „Sie können mich mal…“, oder „Komischer Vogel“. Sollten man dem Beamten allerdings vorwerfen blöd im Kopf zu sein, kann das hingegen wieder teuer werden. Am Ende liegt es im Ermessen des Polizisten, wie viel er sich anhören will.

(swa) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant: Deutsche Effizienz: Strafzettel legt verrückte Reise zurück – wegen überraschendem Bußgeld.

Quelle des Artikels: Pressebox.de

Auch interessant:

Meistgelesen

Autowaschen im Winter: Darauf sollten Sie achten
Autowaschen im Winter: Darauf sollten Sie achten
Kfz-Versicherung: Wann der Wechsel auch im Dezember noch möglich ist
Kfz-Versicherung: Wann der Wechsel auch im Dezember noch möglich ist
Tipps für die Frühlingswäsche beim Auto
Tipps für die Frühlingswäsche beim Auto

Kommentare