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„Deutlich zu tief gelegt“: Polizei zieht Passat aus dem Verkehr – Warnung vor illegalem Auto-Tuning

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Von dem Fahrzeug veröffentlichte die Polizei ein Foto.
Die Polizei veröffentlichte auch ein Fahrzeug-Foto. © Polizei

Ein Kfz-Sachverständiger habe den Pkw als „verkehrsunsicher“ eingestuft, teilten die Beamten nach dem Vorfall mit und veröffentlichten auch ein Fahrzeug-Foto.

Der „Car-Freitag“ am Karfreitag gilt als Saisonauftakt: Dann häufen sich seit längerem vielerorts in Deutschland Zwischenfälle mit Auto-Tunern, Auto-Posern und Rasern. Zum Leidwesen nicht nur der Polizei, die an solchen Tagen verstärkt im Einsatz ist und mögliche Rowdies aus dem Verkehrt zieht. Teilnehmern von illegalen Rennen drohen nicht nur dann empfindliche Strafen*.

Polizei warnt vor illegalem Auto-Tuning im Frühling

Vor illegalem Tuning im Frühling warnte das Polizeipräsidium Bielefeld nun per Mitteilung im Zusammenhang mit einem sichergestellten Fahrzeug. Die „Vorboten der Fahrzeug-Tuning-Saison“ hätten sich bereits mit dem „aktuell besten Frühlingswetter“ angekündigt, wie es der Mitteilung der Beamten von Mitte März heißt. Bereits „vor dem diesjährigen Termin am 15.04.2022“ sei ein tiefergelegter Passat aus dem Verkehr gezogen“ worden, schilderten die Beamten darin auch mit Blick auf den „Car-Freitag“ – und appellierten in dem Zusammenhang „an alle Tuning-Interessierten“, „nur Veränderungen an den Fahrzeugen vorzunehmen, die auch sicher und gesetzlich erlaubt“ seien.

Getuntes Auto aus Verkehr gezogen - Fahrzeug „deutlich zu tief gelegt“?

Von dem „extrem tiefergelegten VW Passat CC“ hat die Polizei ein Foto veröffentlicht. „Es ergab sich der Verdacht, dass das Fahrwerk des 300-PS PKW des 24-jährigen Bielefelders deutlich zu tief gelegt wurde“, heißt es weiter im Polizeibericht. Durch einen KFZ-Sachverständigen sei dieser Verdacht bestätigt worden: „Das Fahrzeug hatte eine Bodenfreiheit zum Fahrzeugboden, Auspuff, et cetera von weniger als 7 cm. An mehreren Stellen waren deutliche Kratzspuren im Radkasten und dem Fahrzeugunterboden erkennbar.“ Ein Kfz-Sachverständiger haben den Pkw begutachtet und als „verkehrsunsicher“ eingestuft, so die Beamten laut der Mitteilung. „Das führt dazu, dass der VW zwangsentstempelt und damit abgemeldet wird. Erst nach Reparatur mit einem aufwändigen Gutachten (Vollabnahme nach §21 StVZO) kann er wieder zugelassen werden.“

Welche Strafen drohen können

Der 24-jährige Fahrer habe nicht weiterfahren dürfen. Ihn erwarte „ein Bußgeld wegen Erlöschen der Betriebserlaubnis, ein Punkt in Flensburg, die Kosten der Reparatur und Rückbau, die Kosten für das §21-Gutachten und die Gebühren der Wiederzulassung“. Dazu komme, dass er eine Weile auf seinen Pkw verzichten müsse.

Quelle: Mitteilung der Polizei

(ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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