Fahrerlos unterwegs

Renault zeigt auf Genfer Autosalon das Robotaxi EZ-GO

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Alles ganz einfach: Mit dem EZ-GO zeigt Renault, wie sich der französiche Hersteller ein Robotaxi vorstellt, das ab 2022 zum Einsatz kommen könnte. Foto: Thomas Geiger

Der Stadtverkehr der Zukunft läuft für Renault weitgehend fahrerlos. Dafür haben die Franzosen auf dem Genfer Autosalon das Robotaxi EZ-GO vorgestellt. Darin haben bis zu sechs Passagiere Platz.

Genf (dpa/tmn) - Es braucht keinen Fahrer mehr: Mit der Studie EZ-GO zeigt Renault auf dem Genfer Salon (Publikumstage: 8. bis 18. März) ein Robotaxi.

Beim EZ-GO handelt es sich um ein 5,20 Meter langes und 1,60 Meter hohes Fahrzeug mit viel Fensterfläche und rundlicher Karosserie, das Platz für bis zu sechs Passagiere bietet. Durch eine Öffnung im Bug können auch Menschen mit Rollstuhl hineinfahren.

Renault-Designchef Laurens van den Acker spricht beim EZ-GO zwar von einer Fingerübung. Doch plant Renault mit der Schwestermarke Nissan, bis zum Jahr 2022 die ersten vollautonomem Taxis auf der Straße zu haben. Geht es nach der Vision von van den Acker, können Metropolen wie Paris bald ohne konventionelle Taxis auskommen.

Angetrieben wird der EZ-GO von einem Elektromotor an der Hinterachse, der mit Rücksicht auf die Reichweite und die Sicherheit auf 50 km/h limitiert ist. Für die nötige Wendigkeit will Renault mit einer Allradlenkung sorgen. Den bequemen Zustieg ermöglicht eine aktive Aufhängung, mit der sich das Fahrzeug um bis zu fünf Zentimeter anheben oder absenken lässt.

Genfer Salon

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