Kfz-Versicherung

Was bedeuten die Schadenfreiheitsklassen S und M?

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Die Schadenfreiheitsklasse entscheidet bei der Kfz-Versicherung über die Höhe der zu zahlenden Beiträge.

Die Schadenfreiheitsklassen entscheiden bei der Kfz-Versicherung darüber, wie hoch die Beiträge für den einzelnen Autofahrer ausfallen. Aber was bedeuten die Stufen S und M?

Für jedes Jahr, in dem Autofahrer unfallfrei fahren, werden sie bei der Kfz-Versicherung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Je höher die Schadenfreiheitsklasse, umso höher fällt auch der Schadenfreiheitsrabatt aus, durch den sich der jährlichen Beitrag verringert. Aber was genau steckt hinter den Schadenfreiheitsklassen S und M?

Das System der Schadenfreiheitsklassen

Üblicherweise reichen die Schadenfreiheitsklassen von den Stufen 0 bis hin zu 35. In die SF-Klasse 0 steigen alle Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrerlaubnis ein, während Autofahrer für die Stufe 35 mindestens 35 Jahre unfallfrei sein müssen. In der höchsten Stufe müssen Sie in der Regel nur 20 Prozent des Beitragssatzes zahlen - eine große Ersparnis also. Umgekehrt können Fahrer bei einem gemeldeten, selbstverschuldeten Unfall auch wieder zurückgestuft werden. Dann werden die Beiträge im nächsten Jahr angepasst.

Wie landet man in der Schadenfreiheitsklasse M?

Hier kommt dann auch die Schadenfreiheitsklasse M (Malus) ins Spiel: Diese lässt sich nur durch Rückstufung erreichen und befindet sich damit unter der Klasse 0. In diese Klasse gerät man, wenn man zum Beispiel als Fahranfänger einen selbstverschuldeten Unfall meldet, aber auch in höheren Schadenfreiheitsklassen können Fahrer in die Klasse M zurückgestuft werden, wenn sie mehr als einen Schaden im Jahr melden. Wer innerhalb eines Kalenderjahrs dreimal einen Schaden über die Versicherung regulieren lässt, wird immer in die Schadenfreiheitsklasse M zurückgestuft. In der Stufe M müssen Fahrer dann mit einer Erhöhung des Beitrags um bis zu 245 Prozent der Grundprämie rechnen.

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Was steckt hinter der Schadenfreiheitsklasse S?

Die SF-Klasse S liegt meistens zwischen den Stufen 0 und 1 und erhalten die Autofahrer, die in Stufe 1 einen Unfall bauen. Auf diese Weise fallen Sie nicht ganz auf 0 zurück und haben noch die Chance darauf, nur rund 90 Prozent der Grundprämie zahlen zu müssen. Allerdings handhabt jede Versicherung die Rückstufungen etwas anders: So existiert zwischen den Stufen 0 und 1 die Schadenfreiheitsklasse 1/2, die Fahranfänger nach rund sechs Monaten erreichen. Wer zu diesem Zeitpunkt einen Schaden regulieren lässt, wird bei manchen Versicherungen auf M zurückgestuft, bei anderen mit etwas Glück auf S.

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