Auto-Mythos

Verbrauche ich weniger Sprit, wenn der Tank nicht voll ist?

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Sorgt weniger Gewicht im Tank für einen geringeren Spritverbrauch?

Viele Autofahrer glauben, dass sie Sprit sparen, wenn sie nicht volltanken – denn so hat das Fahrzeug weniger Gewicht zu schleppen. Doch geht die Rechnung auf?

Spare ich wirklich Geld, wenn ich meinen Wagen nicht volltanke? Mit dieser Frage schlagen sich zahlreiche Autofahrer Deutschlands herum, egal ob es um Benzin oder Diesel geht. Die These lautet: Wenn der Tank nicht voll ist, verbraucht der Wagen weniger Sprit, weil er leichter ist.

Mythos aufgeklärt: Spare ich durch einen fast leeren Tank?

"Einige tanken grundsätzlich nur so viel, dass der Tank so ein Viertel voll ist", bestätigt Manfred Groß vom ADAC. Tatsächlich hat man pro 100 Kilogramm zusätzliches Gewicht einen Mehrverbrauch von 0,3 Liter.

Doch so vorteilhaft wie gedacht, scheint diese Methode nicht zu sein: "Das geht nicht auf, wenn man immer wieder einen Umweg zum Tanken fahren muss.", erklärt der Experte.

Auch Bild.de rechnete zuletzt anhand der aktuellen Spritpreise aus, ob sich das Wenig-Tanken lohnt.

Auf das Jahr gerechnet ergaben sich sowohl bei Diesel als auch Benzin nur wenige Euro Ersparnis – und die sind dank der ständigen Tankstellen-Aufsuche im Nu wieder weg.

So sparen Sie richtig Sprit

Ein ertragreicherer Weg zum Sprit sparen wäre eine vorausschauende und sparsame Fahrweise. Der ADAC hat einige Tipps dazu:

  • Starten Sie den Motor beispielsweise ohne Gaspedalbetätigung und fahren Sie ihn los, ohne ihn im Stand warmlaufen zu lassen.
  • Schalten Sie so früh wie möglich in den nächsthöheren Gang und beschleunigen Sie immer mit ¾-Gas.
  • Vermeiden Sie es so lange wie möglich runter zu schalten: Denn nach jedem Schaltvorgang müssen Sie wieder aufs Gas treten und das kostet Sprit.
  • Fahren Sie vorausschauend, damit Sie nicht ständig bremsen müssen – was Energie kostet – und nutzen Sie die Motorbremswirkung, wenn möglich.

Lesen Sie außerdem, ob die Anschnallpflicht im Auto auch für Hunde gilt und warum Sie bei großer Hitze keine Plastikflaschen im Wagen liegen lassen sollten.

Auch interessant: Sind Elektro-Autos wirklich umweltfreundlicher?

Von Franziska Kaindl

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
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Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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