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Winterreifen deutlich teurer – so können Autofahrer beim Kauf sparen

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Von: Marcus Efler

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Der Winter rückt näher. Für viele Autofahrer bedeutet das: Die entsprechenden Reifen müssen her. Deren Kauf wird in diesem Jahr eine teure Angelegenheit – mit ein wenig Spar-Potenzial.

Lebensmittel, Sprit und Gas, Neuwagen: So ziemlich alles wird teurer. So manche Anschaffung, die eigentlich geplant war, wird womöglich aufgeschoben – möglicherweise die eines Autos, das ja ohnehin nicht lieferbar wäre.

Bei manchen Dingen ist das aber nicht so einfach möglich. Wer beispielsweise neue Winterreifen benötigt, kommt um einen Kauf in den nächsten Wochen nicht herum: Schließlich besteht eine Pflicht, sie bei Schnee und Eis zu nutzen – abgesehen davon, dass eine Winter-Tour auf Sommer-Pneus übel enden kann. (Umgekehrt darf man im Sommer zwar mit Winterreifen fahren, empfehlenswert ist das allerdings nicht.)

Reifenlager Continental
Winterreifen sind teurer denn je. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Winterreifen deutlich teurer – so können Autofahrer beim Kauf sparen

Leider muss man für die Pneus mit dem Schneeflocke-Symbol in diesem Jahr tiefer in die Tasche greifen als je zuvor. Und zwar deutlich. Denn die weltweit gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport schlagen auch auf die Preise für Winterreifen durch. „Wichtige Rohstoffe wie Ruß und Synthetik-Kautschuke bezog die Reifenindustrie bis vor wenigen Monaten zum großen Teil noch aus Russland und der Ukraine“, erklärt der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV).

Laut einer Analyse des Vergleichsportals Check24 waren die 100 meistverkauften Winterreifen-Typen im August 2022 im Durchschnitt um 20,8 Prozent teurer als noch im Vorjahr. Wer – wie immer mehr Deutsche – auf Ganzjahresreifen umsteigt, kommt nur unwesentlich besser davon: Diese Pneus kosten mittlerweile 15,5 Prozent mehr.

Winterreifen deutlich teurer – Preisvergleiche lohnen sich

Ganz entgehen kann man dem Preisanstieg nicht – wohl aber etwas abmildern. Denn das Vergleichsportal hat festgestellt, dass die Preise für dieselben Reifen-Fabrikate je nach Händler stark variieren. Wer sich also online auf dem freien Markt umsieht und die Preise vergleicht, kann einige Euro sparen. Für alle, die den Reifenwechsel und die Aufbewahrung des jeweils nicht benötigten Satzes bislang aus Bequemlichkeit ihrem Autohändler überlassen haben, bedeutet das allerdings eine deutliche Umstellung.

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Keine Lösung jedenfalls ist es, einfach noch zu warten – in der Hoffnung, dass die Preise vielleicht wieder etwas nachlassen. Denn erfahrungsgemäß ziehen sie eher noch weiter an, je näher der Winter rückt. Und wenn mal die ersten Schneeflocken gefallen sind, ist das gewünschte Fabrikat mit der passenden Dimension garantiert ausverkauft. Grundsätzliche Lieferprobleme befürchtet der BRV allerdings nicht: Es werde sich immer „eine alternative zulässige Bereifung kurzfristig finden lassen“. (Mit Material von dpa)

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