Ukraine-Konflikt

130 Menschen beteiligen sich an pro-russischer Demonstration

Polizei
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An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug „Polizei“.

Mehrere Hundert Menschen haben am Montag in Bayern gegen die aus ihrer Sicht wahrgenommene Diskriminierung von Russen in Deutschland im Zuge des Ukraine-Konflikts demonstriert. In München seien rund 130 Menschen zusammengekommen, in Augsburg rund 200, teilte die Polizei mit.

München - Viele der Teilnehmer trugen Flaggen in den Farben Russlands. Russland feiert am 9. Mai den Jahrestag des Sieges über den Nationalsozialismus 1945.

Den pro-russischen Demonstranten gegenüber standen in der Münchner Innenstadt nach Polizeiangaben rund 150 Demonstranten, die nach dem Angriff auf die Ukraine ein Verfahren für den russischen Präsidenten Wladimir Putin am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag forderten. Auch in Augsburg kamen rund 150 Menschen zusammen, die mit ukrainischen Fahnen aufzogen und gegen den Krieg in ihrem Land demonstrierten.

In München wurden Schilder in die Höhe gehalten, die Putin unter anderem in Sträflingskluft und die Aufschrift „Putin to The Hague - Putin to Court“ („Putin nach Den Haag - Putin vor Gericht“) zeigten. Alle Demonstrationen verliefen nach Angaben der Polizei störungsfrei. dpa

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