Der Fahrer hatte Klopfgeräusche aus dem Anhänger gehört

Acht minderjährige Flüchtlinge aus verschlossenem LKW befreit

Samerberg - Acht minderjährige Flüchtlinge sind in Oberbayern auf einem Rastplatz an der Autobahn 8 aus einem verschlossenen LKW befreit worden.

Wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte, hatte der bulgarische Fahrer am Vortag an der Raststätte Samerberg Klopfgeräusche aus seinem Sattelauflieger vernommen. Daraufhin informierte er die Polizei, die den verplombten Auflieger öffnete.

Die jungen Männer hatten keine Ausweispapiere bei sich, gaben aber an, aus Afghanistan zu stammen und in Serbien mit verbundenen Augen in den LKW gebracht worden zu sein. Während der Schleusung seien sie mit einem Betäubungsmittel besprüht worden. Sie könnten sich daher nicht mehr an Details erinnern.

Offenbar hat der Fahrer tatsächlich nichts von den Jugendlichen gewusst

Der LKW-Fahrer hatte den verplombten Auflieger nach eigenen Angaben übernommen, bevor er von der Türkei aus über Bulgarien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Österreich nach Deutschland fuhr. Da die Angaben für die Ermittler nachvollziehbar waren, durfte der Bulgare weiterfahren. Die Flüchtlinge wurden als Minderjährige in die Obhut des Rosenheimer Jugendamtes gegeben.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Bayern
Traunreut: Wird hier der mutmaßliche Täter verhaftet? Bilder
Traunreut: Wird hier der mutmaßliche Täter verhaftet? Bilder
Mann schläft Rausch in fremdem Haus aus - Bewohnerin ruft Polizei
Mann schläft Rausch in fremdem Haus aus - Bewohnerin ruft Polizei
Schulbus prallt mit Zug zusammen - Drei Kinder verletzt
Schulbus prallt mit Zug zusammen - Drei Kinder verletzt
Betreuungsplätze nur für jeden zweiten Grundschüler in Bayern
Betreuungsplätze nur für jeden zweiten Grundschüler in Bayern

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion