Unterstützung für Kranke und Angehörige

Bayern schafft Beratungsstelle für seltene Demenzformen

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Die bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml (CSU).

München - Bayern will Menschen, die an seltenen Formen von Demenz erkrankt sind, und ihre Angehörigen mithilfe einer neuen Beratungsstelle besser unterstützen.

"Mit einer neuen Beratungsstelle speziell für seltene Demenzformen ergänzen wir die bisherigen Beratungsangebote in Bayern", sagte Landesgesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag in München. An die Beratungsstelle könnten sich auch Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste, Psychologen und Ärzte kostenlos wenden.

Unter den verschiedenen Demenzformen ist die Alzheimer-Erkrankung die am häufigsten vorkommende. Ein Beispiel für andere Arten sei die Lewy-Körperchen-Demenz, bei der die Betroffenen häufig optische, manchmal auch akustische Halluzinationen haben. Eine sogenannte frontotemporale Demenz wiederum gehe - je nach Unterform - mit deutlichen Wesensveränderungen oder Störungen der Sprache einher.

Die neue Beratungsstelle berät persönlich, telefonisch oder über die Homepage. Träger ist der Verein Wohlbedacht in München. Die Katholische Stiftungsfachhochschule München soll das Modellprojekt während des dreijährigen Förderzeitraums wissenschaftlich begleiten.

In Bayern können sich pflegende Angehörige laut Ministerium derzeit bei 108 Fachstellen beraten lassen. Der Freistaat unterstütze die Fachstellen mit jährlich mehr als 1,3 Millionen Euro.

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