Bei Personenkontrolle

Polizei schnappt mutmaßlichen Internetbetrüger

Aschaffenburg - Der Bundespolizei ist in einem Zug in Unterfranken ein mutmaßlicher Internetbetrüger ins Netz gegangen. Die Handschellen klickten noch vor Ort.

Zivilfahnder der Bundespolizei haben in einem Zug in Unterfranken einen mutmaßlichen Internetbetrüger verhaftet. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, lagen gegen den 30-Jährigen gleich drei Haftbefehle vor. Jedes Mal soll er im Internet Waren angeboten haben, die er aber gar nicht besessen habe. Dennoch habe er sich von arglosen Kaufinteressenten den Preis überweisen lassen - und habe sich dann mit dem Geld aus dem Staub gemacht.

Die Fahnder kontrollierten den Mann am Dienstag in einem Regionalexpress kurz vor Aschaffenburg. Als sie seine Personalien mit der Fahndungsdatenbank abglichen, stutzten sie, als sie sahen, dass der gebürtige Hesse gleich dreifach gesucht wurde. Die Haftbefehle stammten von der Staatsanwaltschaft Limburg. Noch im Zug klickten die Handschellen. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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