„Bad Bank“ FMS: Zwei Drittel des HRE-Portfolios verkauft

FMS - Wertmanagement
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Der Schriftzug von FMS Wertmanagement ist am Firmensitz zu sehen.

Die bundeseigene „Bad Bank“ FMS Wertmanagement schrumpft wie geplant weiter und kommt beim Abbau der Altlasten der früheren Skandalbank Hypo Real Estate (HRE) voran. Im ersten Halbjahr wurde das übernommene Portfolio von 61,6 auf 57,8 Milliarden Euro reduziert, wie die staatliche Abwicklungsgesellschaft FMS Wertmanagement am Montag in München mitteilte.

München - Damit sind nunmehr über zwei Drittel des ursprünglichen HRE-Portfolios von gut 175 Milliarden Euro abgebaut. In diesem Jahr abgeschlossen werden soll der Verkauf der irischen Pfandbriefbank Depfa an die österreichische Bawag-Gruppe.

Ebenfalls kleiner werden aber auch die über Jahre unverhofft hohen Gewinne bei Verwertung und Verkauf der HRE-Papiere. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete das Staatsunternehmen noch ein operatives Ergebnis von 28 Millionen Euro, das Nettoergebnis nennt die FMS Wertmanagement nur in der alljährlichen Bilanz. In diesem Jahr rechnet der Vorstand aber ein weiteres Mal mit schwarzen Zahlen, das Ergebnis soll mindestens ausgeglichen sein.

Der Bund hatte die im Zuge der internationalen Finanzkrise vom Kollaps bedrohte Immobilienbank HRE 2009 verstaatlicht, um eine Insolvenz zu verhindern. Anschließend wurde die Bank zweigeteilt: Den gesunden Teil des Portfolios übernahm die Deutsche Pfandbriefbank, die damals als nicht oder nur sehr schwer verwertbar geltenden Papiere gingen an die FMS Wertmanagement. dpa

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