Nach Insolvenz

Baulücke verkauft: Das „Große Loch“ wird endlich gestopft 

Nach langen Verhandlungen wurde die Baulücke in Kempten endlich verkauft. Die fehlende Baugenehmigung trieb die Firma der Investoren in die Insolvenz. 

Kempten - Das „Große Loch“ in Kempten steht endlich zum Verkauf. Wie die Stadt am Mittwoch mitteilte, hat Insolvenzverwalter Florian Zistler das Verwertungsverfahren für die 2031 Quadratmeter große Baulücke gestartet. Damit sind potenzielle Investoren dazu aufgerufen, Angebote zu machen. „Die Nachfrage nach dem Objekt ist groß“, sagte Zistler. Im November solle der Verkauf abgeschlossen sein.

Seit fast zehn Jahren klafft die Baulücke im Zentrum der Allgäuer Stadt. Zwei Investoren aus der Schweiz hatten es mit dem Ziel gekauft, ein Gebäude mit Einzelhandelsgeschäften zu errichten. Die Stadt verweigerte allerdings die Zustimmung, weil in der Nähe bereits ein Shopping-Center steht. Es folgten mehrere Gerichtsprozesse, Gläubiger wollten ihr Geld zurück. Die Firma der Investoren musste schließlich Insolvenz anmelden. Im April hatte sich Oberbürgermeister Thomas Kiechle mit regionalen Gläubigern auf einen Verkauf der Baulücke geeinigt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa-tmn (Symbolbild) 

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