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Bayern mit langem Atem: Bringt Spiel 76 das Halbfinale?

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Basketball
Ein Basketball landet im Korb. © Andreas Gora/dpa/Symbolbild

Die Basketballer des FC Bayern München sind nach zwei Siegen in der Heimat nur einen Sieg vom Einzug in das Playoff-Halbfinale entfernt. Doch bei Gegner Chemnitz könnten nicht nur die Fans der Sachsen den Bayern-Plänen einen Strich durch die Rechnung machen.

München - Nach zwei Siegen erwarten die Basketballer des FC Bayern München ein hart umkämpftes und möglicherweise entscheidendes Match im Playoff-Viertelfinale gegen die Niners Chemnitz. Bei einem Sieg würden die Münchner am Freitag (20.30 Uhr/Magentasport) die Best-of-five-Serie vorzeitig für sich entscheiden. „Das ist ein Do-or-die-Spiel für sie“, sagte Bayerns Flügelspieler Deshaun Thomas vor dem Duell in Chemnitz am Donnerstag mit Blick auf den Gegner. Dementsprechend ging auch Shooting Guard Jason George von einem „toughen Spiel“ aus: „Zuhause spielt man immer anders.“

Bayern-Coach Andrea Trinchieri hat seine Mannschaft zu großer Konzentration aufgefordert. Der Gegner sei „super aggressiv, super energetisch“. Gegen die Sachsen hatten die Bayern zuvor in der laufenden Spielzeit bereits drei Mal verloren. „Sie sind ein gutes Team. Sie spielen guten Basketball“, erklärte der 53-Jährige. „Ich bin sicher, dass sie kein Benzin im Tank lassen bei diesem Spiel. Sie werden All-in gehen.“

Die Belastung wird in der Begegnung wieder ein Thema sein. Nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Euroleague ist die Partie in Chemnitz Trinchieri zufolge bereits das 76. Spiel für seine Bayern. Für die Sachsen wird es die 38. Partie der Saison. „Das sagt eine Menge darüber, was für eine Saison beide Teams hatten“, sagte Trinchieri. „So viele Spiele zu spielen, hat seinen Preis.“

Ein Umstand, den der Italiener mit einer „sehr tiefen Analyse“ abzufedern versucht. „Belastungssteuerung ist sehr wichtig, aber dafür braucht man den besten verfügbaren Spielplan.“

In Chemnitz könnten auch die Zuschauer eine entscheidende Rolle spielen. „Sie haben gute Fans, um sie zu unterstützen. Es könnte ihr letztes Spiel der Saison werden“, sagte Trinchieri. Dafür müsste allerdings ein Sieg der Münchner in Sachsen her. dpa

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