Volle Parkplätze, verstopfte Straßen

Skigebiete in Bayern: „Wir werden überrannt“ - Parkplätze schon zum Betriebsstart voll - Verkehrschaos am Abend

Die bayerischen Skigebiete erleben einen großen Andrang.
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Die bayerischen Skigebiete erleben einen großen Andrang. (Symbolbild)

Trotz Corona herrscht in den bayerischen Skigebieten großer Andrang - vor allem am Spitzingsee und Sudelfeld. Die Parkplätze sind voll, die Straßen verstopft.

Garmisch-Partenkirchen/Sudelfeld/Spitzingsee - In den Weihnachtsferien hat es viele Wintersportler auf die Pisten in den bayerischen Alpen gezogen. Skigebiete wie das Sudelfeld oder Spitzingsee werden derzeit von Besuchern überrannt. „Wir werden überrannt“, berichtet Antonia Asenstorfer am Freitag auf Nachfrage von Merkur.de. Die Pressesprecherin der Alpenplus-Skigebiete habe zwar mit einer großen Besucherzahl gerechnet. „Dass so viel los ist, haben wir aber nicht gedacht.“

Großer Andrang am Sudelfeld und Spitzingsee: Parkplatz schon kurz nach Betriebsstart voll

Die Parkplätze seien derzeit schon gegen 10 Uhr voll, berichtet Asenstorfer. Am Sudelfeld waren die Parkplätze am Brückentag, 7. Januar, sogar schon um 9 Uhr - eine halbe Stunde nach Betriebsstart - voll. Vor den Kassen haben sich lange Warteschlangen gebildet. „In normalen Wintern hat ein Familienmitglied oder eine Person für eine ganze Gruppe die Skikarten geholt. Das ist bei den 2G Kontrollen nun leider nicht mehr möglich.“

Doch die Skibetriebe sind gerüstet. Um den Sturm auf die Skipisten zu bewältigen, haben die Alpenplus-Skibetriebe zusätzliches Personal für die 2G-Kontrollen eingestellt. „Am schnellsten geht es, wenn die Gäste in der Schlange ihre Nachweise bereits zur Hand haben und nicht erst bei der Kontrolle auspacken“, empfiehlt Asenstorfer.

Der große Andrang hänge ihr zufolge zum einen mit den Einreiseregelungen für Österreich zusammen. Zum anderen seien die Menschen „einfach froh, wieder zum Skifahren gehen zu können.“

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Garmisch-Partenkirchen: Ski-Betrieb unter Niveau der Jahre vor Corona

Etwas ruhiger geht es im Skigebiet Garmisch-Classic in Garmisch-Partenkirchen* zu. Zwar ist es teilweise zu langen Wartezeiten an den Kassen und Talstationen gekommen. Denn auch hier muss jeder Gast auf 2G kontrolliert werden. Hinzu kommt, dass die Kapazitäten der Bahnen stark reduziert sind„Im Skigebiet selbst läuft der Betrieb normal“, teilt die Pressesprecherin der Zugspitzbahn Verena Altenhofen Merkur.de auf Nachfrage mit. Die Besucherzahl sei dennoch unter dem Niveau der Jahre vor Corona.

Kartenverkauf bei Garmisch Classic

Online-Tickets sind bis spätestens am Vorabend 20 Uhr im Shop buchbar

Falls das Online-Ticket-Kontingent vergriffen ist, wird der Vorverkauf bereits früher eingestellt.

Lesen Sie auch: Zugspitze startet in die neue Ski-Saison.

Aufgrund der Corona-Pandemie war die Skisaison 2021 ins Wasser gefallen. Die Seilbahnbetreiber haben im November 2021 noch voller Sorge auf den kommenden Winter geblickt. Sie befürchteten, die damals beschlossene 2G-Plus-Regel könnte Besucher fernhalten und der Branche den Todesstoß versetzen, woraufhin Söder die Corona-Maßnahmen für den Wintertourismus lockerte.*

Vollsperrung A8 Richtung Salzburg: Unfall und Ausflügler sorgen für Riesenstau auf Autobahn

Wer auf der A8 Richtung Salzburg unterwegs war, musste am Brückentag, 7. Januar, viel Geduld mitbringen. Denn gegen 10 Uhr hat sich zwischen den Anschlussstellen Irschenberg und Bad Aibling ein schwerer Lkw-Unfall* ereignet. Es kam zu einer Totalsperrung der Autobahn Richtung Süden und einem großen Rückstau durch Ausflügler und Wintersportler, die in die Berge wollten. Die Landstraßen im Landkreis Miesbach sind voll. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten ziehen sich nach aktuellen Stand (16.30 Uhr) angesichts drei beteiligter Lkw und fünf Pkw hin. Autos und kleinere Laster werden ab Weyarn ausgeleitet.

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