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Bayern will Ex-Landrat Kreidl die Pension streichen

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Jakob Kreidel
Der Angeklagte Jakob Kreidl (M), geht vor der Urteilsverkündung im Prozess um die Miesbacher Sparkassenaffäre in den Sitzungssaal. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Bayern will dem wegen der Miesbacher Sparkassenaffäre verurteilten Ex-Landrat Jakob Kreidl die Pension streichen. Die Landesanwaltschaft hat am Freitag Disziplinarklage gegen ihn erhoben, wie ein Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte - „mit dem Ziel der Aberkennung des Ruhegehalts“.

München - Das Landgericht München II hatte den früheren CSU-Landrat Kreidl im Mai dieses Jahres auch in einem zweiten Prozess wegen Untreue zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, ebenso wie den ehemaligen Vorstandschef der Sparkasse Miesbach-Tegernsee, Georg Bromme (Az.: 1 StR 144/20).

Der lockere Umgang mit den Sparkassen-Geldern hatte vor knapp zehn Jahren erheblich für Wirbel gesorgt. Für Zehntausende Euro reiste man in Fünf-Sterne-Hotels und genoss einen „James-Bond-Ausflug“ mit Gondelfahrt, man lud zu einer Geburtsparty, trank Hunderte Euro teuren Wein oder spendierte Beauty-Anwendungen für Ehefrauen. dpa

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