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Bayreuther Vergewaltiger scheitert mit Revision

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Justitia
Eine Statue der Justitia steht unter freiem Himmel. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Das Urteil gegen einen Mann, der in seiner Wohnung in Bayreuth eine 22-Jährige vergewaltigt hat, ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision des Angeklagten gegen das Urteil vom Februar verworfen, teilte das Landgericht Bayreuth am Dienstag mit. Damit bleibt es bei einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren.

Bayreuth - Die erste Zeit der Strafe muss der heute 31-Jährige in einer Entziehungsanstalt in einem Bezirkskrankenhaus verbringen. Bislang saß der Mann in Untersuchungshaft. Nach Angaben des Landgerichts vom Dienstag datiert der Beschluss des Bundesgerichtshofs über die Revision bereits auf den 3. November.

Das Landgericht hielt es bei seinem Urteil im Februar für erwiesen, dass der Mann Ende Januar 2020 die junge Frau in seine Wohnung oberhalb der von ihm betriebenen Shisha-Bar lockte. Dort soll er die damals 22-Jährige zu Analverkehr gezwungen und zwei Bekannten Sex mit ihr angeboten haben. Nur der zufällige Anruf eines Freundes verhinderte aus Sicht des Gerichts möglicherweise eine Gruppenvergewaltigung. dpa

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