Laut Anklage 175 000 Euro Schaden

Betrug mit hochwertigen Autos - Familie vor Gericht

Deggendorf - Eine Familie muss sich wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Sie soll Gebrauchtwagen gewinnbringend weiterverkauft und Ausweispapiere gefälscht haben. 

Eine Familie soll mehrere Verkäufer hochwertiger Autos betrogen haben. Ein 40 und 47 Jahre altes Ehepaar sowie ihr 24 Jahre alter Sohn müssen sich deshalb seit Montag wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs vor dem Landgericht Deggendorf verantworten. Der Schaden beläuft sich laut Anklage auf etwa 175 000 Euro. Vater und Sohn sollen die hochwertigen Gebrauchtwagen gegen geringe Anzahlungen gekauft haben. Die Mutter soll die Autos dann gewinnbringend weiterverkauft haben. Dabei soll die Familie gefälschte Ausweispapiere verwendet haben.

Zum Prozessauftakt gab es nach Angaben eines Gerichtssprechers Verständigungsgespräche unter den Beteiligten, um nach einem Geständnis eine umfangreiche Beweisaufnahme zu vermeiden. Dadurch dürfen die Angeklagten mit einer milderen Strafe rechnen. Der Prozess wird am kommenden Montag, 13. Februar, fortgesetzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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