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Corona in Augsburg: Sieben-Tage-Inzidenz nach wie vor unter 300 - ein Wert bleibt gleich

In der Augsburger Innenstadt ist wenig los, seit dem Lockdown am 2. November.
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In der Augsburger Innenstadt ist wenig los, seitdem der Teil-Lockdown in Kraft getreten ist.

Augsburg ist einer der großen Corona-Hotspots in Bayern. Deshalb ging die Stadt bereits vor dem 2. November in den Lockdown. Die Sieben-Tage-Inzidenz schwankt.

  • Trotz Lockdown steigen die Infektionszahlen in Augsburg* weiter an.
  • Jetzt hat der Freistaat den städtischen Unternehmen weitere Finanzhilfen zugesagt.
  • Das städtische Gesundheitsamt erhält zusätzliche Unterstüztung von der Bundeswehr.
  • Hier bieten wir Ihnen in einer Karte* die aktuellen Fallzahlen in Bayern und neusten News zu Corona.

Update vom 23. November, 11.13 Uhr: Die Woche startet in Augsburg mit einem deutlichen Rückgang der Neuinfektionen. Wie die Stadt am Montag bekannt gab, haben sich nur 43 Personen neu mit dem Virus infiziert. Die Sieben-Tag-Inzidenz sinkt daher wieder leicht. Sie liegt mit 270,8 auf dem Niveau vom Samstag. Insgesamt sind im Stadtgebiet derzeit 1736 Personen mit Covid-19 infiziert.

Update vom 22. November, 18.39 Uhr: Für Augsburg wurden 121 neue Infektionen gemeldet. Darüber informiert die Stadt in einem Twitter-Post. Die gute Nachricht: Es gibt keine neuen Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt hingegen leicht an - von 270, 8 vom Vortag (siehe Update vom 21. November) auf 273,8.

Insgesamt gelten in Augsburg 4099 Menschen als genesen, 1729 Personen sind aktuell mit dem Corona-Virus infiziert.

Update vom 21. November, 22.34 Uhr: Die Stadt Augsburg meldet 175 Corona-Neu-Infektionen, sowie vier weitere Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 270,8. Insgesamt gelten 3929 Personen als genesen, 1778 sind aktuell infiziert, 51 Personen sind verstorben.

Update vom 20. November, 16.30 Uhr: 136 neue Corona-Fälle wurden in Augsburg bestätigt. Im Vergleich zum Vortag, wo die Stadt 200 neue Infizierte verzeichnete, ist dieser Wert also leicht gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 291,3, wie die Stadt auf Twitter mitteilt. Auch einen weiteren Todesfall in Zusammenhand mit dem Virus hat Augsburg zu beklagen. Demnach gelten 3705 Menschen als genesen, 1831 sind infiziert, und 47 Personen verstorben.

Update vom 19. November, 13.23 Uhr: Nach der Corona-Erkrankung einer Teilnehmerin hat die Arbeiterwohlfahrt Augsburg zwei Seniorenfahrten im Oktober als „unvernünftig“ bezeichnet. „Die Fahrten hätten nicht stattfinden sollen“, sagte Geschäftsführer Werner Weishaupt am Donnerstag. 

Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, dass eine Teilnehmerin und mehrere ihrer Familienmitglieder nach einem mehrtägigen Seniorenausflug Ende Oktober an Covid-19 erkrankt waren. Die Frau wird demnach auf der Intensivstation behandelt.

Eigentlich habe der Kreisvorstand der AWO Augsburg schon im September besprochen, dass seine Ortsverbände künftig auf Seniorenausflüge verzichten sollten, sagte Weishaupt. Er sehe nun „internen Gesprächsbedarf“. Es sei aber ungeklärt, ob sich die Frau auf der Ausflugsfahrt in den Bayerischen Wald mit dem Virus angesteckt habe.

Coronavirus in Augsburg: 200 neue Fälle - Inzidenz bei 295,6

Derweil hat die Stadt die neuen Fallzahlen veröffentlicht. 200 neue Fälle wurden bestätigt, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 295,6.

Coronavirus in Bayern: 72 neue Fälle in Augsburg - Inzidenz bei 278,2

Update vom 18. November, 15.03 Uhr: Für Augsburg wurden 72 neue Corona-Fälle bestätigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 278,2, wie die Stadt auf Twitter mitteilte. Demnach gelten 3366 Menschen als genesen, 1839 sind infiziert, 42 Personen verstorben.

Update vom 17. November, 14.11 Uhr: 901 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb der vergangenen sieben Tage - das meldet die Stadt Augsburg am Dienstagmorgen auf ihrer Facebook-Seite. Gegenüber dem Vortag wurden 60 neue Fälle bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz klettert damit wieder über die 300er-Marke, auf 302,3.

Die 60 Neuinfektionen würden sich folgendermaßen zusammensetzen: 59 gemeldete Fälle vom Montag, 16. November, sowie ein Fall mit Meldedatum Freitag, 13. November. Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie 5175 Coronavirus-Infektionen beim Gesundheitsamt in Augsburg gemeldet worden.

Drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus wurden am Montag, 16. November, der Stadt bestätigt. Hierbei handele es sich um zwei männliche Patienten, Jahrgang 1927 und 1935 und eine weibliche Patientin, Jahrgang 1934. Insgesamt sind im Stadtgebiet 42 Menschen an einer Corona-Infektion gestorben.

In mehreren Schulen und Kitas seien Quarantänemaßnahmen angeordnet worden, so die Stadt. (lif)

Corona in Augsburg: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 300 - Neu-Infektionen weiter hoch

Update vom 13. November, 12.31 Uhr: Erstmals seit Langem ist die 7-Tage-Inzidenz unter die Marke 300 gefallen. Ob das jetzt schon eine gute Nachricht ist, darüber lässt sich freilich streiten. Im Sieben-Tagesschnitt infizieren sich aktuell 296,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Am Freitag wurden „nur“ noch 114 neue Covid-19-Fälle fürs Stadtgebiet gemeldet. Immerhin. Gesundheitsreferent Reiner Erben:

„Wir beobachten derzeit eine sinkende, aber noch schwankende Inzidenzrate. Die Tendenz ist die richtige. Trotzdem sind die Zahlen der täglichen Neuinfektionen in Augsburg weiterhin enorm hoch. Es gilt, weiter abzuwarten, ob die Maßnahmen des Lockdown light und die Augsburger Sonderregelungen ausreichen.“

Gesundheitsreferent der Stadt Augsburg Reiner Erben

Die 114 Neuinfektionen beinhalten 74 Fälle mit Meldedatum Donnerstag, 12. November, und 40 Fälle mit Meldedatum Mittwoch, 11. November.

Update vom 12. November, 13.10 Uhr: In Augsburg gibt es 145 neue Corona-Fälle. Das teilte die Stadt auf Twitter mit. Damit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz von 324,8 auf 337,9.

Corona in Augsburg: Sieben-Tage-Inzidenz über 300 - Stadt bekommt Extra-Finanzhilfen vom Staat

Erstmeldung vom 11. November: Augsburg - In der schwäbischen Bezirkshauptstadt wütet das Coronavirus*. Schon seit Wochen sind die Infektionszahlen in Augsburg konstant hoch. Neben Rosenheim und den Landkreisen Berchtesgadener Land sowie Rottal-Inn, war die Fugger-Stadt einer der ersten Corona-Hotspots in Bayern. Das war auch der Grund, warum man hier schon vor dem 2. November in den Teil-Lockdown gegangen ist.

Coronavirus in Augsburg: Extra-Finanzhilfen für die Stadt

Bereits einen Tag nachdem Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Teil-Lockdown mit seinen strengen Regeln für den Freistaat vorgestellt hatte, wurde dieser in Augsburg am 30. Oktober umgesetzt. Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) wollte nicht noch das Wochenende abwarten. Zu diesem Zeitpunkt lag die Sieben-Tage-Inzidenz* noch bei 223. Inzwischen ist sie noch einmal um mehr als 100 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen. Derzeit (Stand: 11. November) liegt der Wert bei 324,8. Die positiv getesteten Fälle stiegen um 109 an. Damit gab es 968 Neuinfektionen in den vergangen sieben Tagen.

Um den besonders betroffenen Corona*-Hotspots zu helfen, beschloss das Kabinett am Dienstag, die Finanzhilfen für die Landkreise Berchtesgadener Land und Rottal-Inn sowie für die Städte Augsburg* und Rosenheim um noch einmal 50 Millionen Euro zu erhöhen. Das Geld soll Firmen und Selbstständigen helfen, durch diese schwere Phase zu kommen. Dies sei ein wichtiges Zeichen, dass man die Regionen nicht mit ihren Problemen alleine lasse, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) nach der Kabinettssitzung in München. Die Finanzspritze erhalten Unternehmen aber nur, wenn sie bereits erfolgreich Lockdown-Hilfen vom Bund beantragt haben.

Coronavirus in Augsburg: Bundwehr unterstützt das Gesundheitsamt

Um die Mitarbeiter im städtischen Gesundheitsamt ein wenig zu entlasten, hilft seit Kurzem die Bundeswehr dort aus. 30 Soldaten wurden zur Unterstützung eingeteilt. Sie sollen unter anderem Infektionsketten nachverfolgen und Kontaktpersonen ausfindig machen. Auch 80 Mitarbeiter aus anderen städtischen Dienststellen wurden ins Gesundheitsamt versetzt, um der hohen Arbeitsbelastung Herr zu werden, schreibt die Stadt auf Twitter. Zusätzlich werden noch einmal zehn Polizisten* im städtischen Gesundheitsamt eingesetzt. (tel/dpa) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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