Beratungen über Maßnahmen laufen

Ausgangssperre gerade erst aufgehoben: Bayerische Stadt überschreitet einen Tag später erneut 100er-Inzidenz

Das hielt nicht lange: Gerade aufgehoben, müssen die Verantwortlichen in einer bayerischen Stadt am Freitag wieder über eine Ausgangssperre nachdenken.

Passau - Abgesehen von den grenznahen Landkreisen ganz im Norden Bayerns waren alle bayerischen Landkreise in den vergangenen Tagen unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohnern. In einigen Landkreisen Niederbayerns hält dieser Trend allerdings noch nicht allzu lange an.

Corona: Die Stadt Passau war eine Ausnahme in Niederbayern

Eine Ausnahme war die Stadt Passau. Sie lag bis Donnerstag sieben Tage unter dem wichtigen Corona-Wert 100, weshalb gestern die Ausgangssperre aufgehoben wurde.

Lange hielt das Geschaffte nicht an: Am heutigen Freitag hat die Passau hat die 100er-Marke wieder überschritten, liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 104,2.

Passau: Stadt liegt seit Freitag bei Inzidenz über 100

Die große Frage für die Menschen vor Ort ist nun: Was bedeutet das? Laut bayerischem Gesundheitsministerium dürfen in Landkreisen mit einem Inzidenz-Wert über 100 Grundschulen und Kindertagesstätten nicht wie geplant am Montag, 22. Februar, öffnen. Es bleibt bei Distanzunterricht und Notbetreuung. Außerdem gilt wieder eine Ausgangssperre, neuerdings von 22 bis 5 Uhr.

Ob und welche Maßnahmen in Passau geplant sind, ist aktuell laut pnp.de noch unklar. Die Stadt will im Laufe des Tages über Weiteres informieren.

Am Freitag beraten außerdem die bayerischen Landräte und Bürgermeister der kreisfreien Städte mit Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Söder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie.

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa/dpa-Bildfunk

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