„Wichtig ist es jetzt, ...“

Coronavirus im Freistaat: Antenne Bayern startet Mega-Aktion - bewegender Appell an Hörer

Das Coronavirus verbreitet sich weiter. Im Freistaat liegt das öffentliche Leben nahezu still. Der Radiosender Antenne Bayern hat eine emotionale Aktion gestartet.

  • Das Coronavirus* verbreitet sich weiter - auch im Freistaat.
  • Der Radiosender Antenne Bayern hat deshalb eine Solidaritätsaktion gestartet.
  • Hier finden Sie unseren Wegweiser zur Berichterstattung und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen*.

München - Das Coronavirus verbreitet sich weiter. Mehr als 5000 Menschen im Freistaat haben sich infiziert (Stand. 24. März 2020, 10.00 Uhr), einige sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Das öffentliche Leben in Bayern liegt brach, Schulen wurden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt.

Coronavirus im Freistaat: Radiosender Antenne Bayern startet Solidaritätsaktion

Deshalb hat Antenne Bayern eine Solidaritätsaktion gestartet. Damit will der Radiosender allen danken, „die den Freistaat während des Katastrophenfalls am Laufen halten“ und Menschen Hoffnung und Mut vermitteln.

Gemeint sind besonders Ärzte, Pflegekräfte, Polizisten, Mitarbeiter in der Logistik und Lebensmittelversorgung sowie Menschen in systemkritischen Berufen, „die rund um die Uhr an ihrer Belastungsgrenze für Millionen Bayern im Einsatz“ sind. Das Team von Antenne Bayern will aber auch denjenigen danken, die in dieser schweren Zeit besonders verständnisvoll, besonnen, rücksichtsvoll und hilfsbereit mit anderen umgehen, so der Radiosender.

Dass die Coronakrise auch eine Chance für unsere Gesellschaft sein kann, darauf verweist jetzt ein optimistisch gestimmter Zukunftsforscher.

Coronakrise: Radiosender Antenne Bayern interpretiert Bayernhymne neu

Am 17. März spielte der Sender deshalb um 17 Uhr erstmals eine Neuinterpretation der Bayernhyme. „Sie wird ab sofort täglich während des Katastrophenfalls zur selben Uhrzeit gespielt“, wie Antenne Bayern mitteilte. Täglich kommen um 17 Uhr deshalb keine Nachrichten, Wetter- oder Verkehrsmeldungen mehr, sondern die neue Interpretation der Bayernhymne.

„Wir wollen das Gefühl des Miteinanders in Bayern hörbar machen. Ein Moment des Besinnens auf das, was in diesen Tagen wichtig ist: Die Gesundheit, die Familie, Freunde, der gegenseitige Respekt und der Zusammenhalt in Bayern! Ich freue mich über diesen stolzen Moment des Innehaltens während unserer Antenne-Bayern-Hymne“, erklärt Moderator Stefan Meixner die Hymne in seiner Nachmittagssendung.

Antenne Bayern: Radiosender ruft Hörer auf, bei Aktion mitzumachen

Seine Kollegin Kathie Kleff moderiert die neue Sendung „Bayern hält zusammen“ - und hat die neue Bayernhymne eingesungen. „Wichtig ist es jetzt, positiv zu denken, sich auszutauschen, optimistisch zu bleiben und einander zu helfen. Wir wollen Mut machen, damit wir als Freistaat diese besondere und sicherlich nicht leichte Zeit gemeinsam überstehen. Die Bayernhymne ist die perfekte Musik dafür. Es hat mich persönlich sehr berührt, sie für unseren stolzen Freistaat und seine Bürger interpretieren zu dürfen.“

Als die Hymne vergangene Woche erstmals gespielt wurde, versammelte sich das ganze Team von Antenne Bayern an den Fenstern und klatsche symbolisch Beifall für alle, die Bayern aktuell zusammenhalten. Alle Hörer des Radiosenders seien eingeladen, sich gegenseitig zu applaudieren und bei der Aktion mitzumachen, so der Appell des Radiosenders. „Als Zeichen, dass keiner alleine ist, und wir Bayern alles meistern können“, ergänzt Moderator Wolfgang Leikermoser. „Unser bayerisches Gemeinschaftsgefühl ist jetzt das, was zählt!“

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Bayern lesen Sie in unserem News-Ticker. Das Coronavirus lähmt den Freistaat, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder rief den Katastrophenfall aus. Auch um das Oktoberfest gibt es Gerüchte - steht die Wiesn auf der Kippe?

In Bayern herrscht aufgrund des Coronavirus eine Ausgangsbeschränkung. Ein einsamer Junge rief weinend die Polizei. Die Beamten brachten ihn dann sogar zum Lächeln. Tamara Schwab gehört zur Risikogruppe. Die 26-Jährige hat eine chronische Herzmuskelentzündung und berichtet auf Instagram von ihrer Situation. Für sie sei das Coronavirus kein kleines Virus, „sondern eine Lebensbedrohung“.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Antenne Bayern

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