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Dichter Verkehr zum Auftakt des Himmelfahrts-Wochenendes

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Stau auf der A9
Autos und Lastwagen auf der Autobahn 9 bei München. © Peter Kneffel/dpa

Es kam wie erwartet: Zahlreiche Menschen haben sich am Mittwoch so früh wie möglich ins Auto gesetzt, um das lange Wochenende so richtig auszukosten. Die Folge: Allein am Mittwochnachmittag rund 50 Staus auf den Fernstraßen im Freistaat. Einer war besonders heftig.

München - Die Freude auf den Kurzurlaub am langen Himmelfahrts-Wochenende ist für viele Autofahrer durch dichten Verkehr und zahlreiche Staus getrübt worden. Viele hatten sich wie erwartet schon am Mittwochnachmittag auf den Weg gemacht. Es habe sehr starker Reiseverkehr geherrscht, sagte ein Sprecher des Verkehrsclubs ADAC in München. Vor allem auf der A3 Würzburg Richtung Nürnberg war jede Menge los, zumal es dort noch dazu sehr viele Baustellen gibt.

Aber auch auf vielen anderen Fernstraßen im Freistaat wurde die Fahrt durch einen der rund 50 Staus am Nachmittag verzögert, etwa auf der A7 Fulda Richtung Würzburg. Den längsten gab es aufgrund der Blockabfertigung von Lastwagen durch Österreich in Oberbayern: Dort staute es sich rund 50 Kilometer weit über die A93 und die A8 von der Grenze bei Kufstein bis nach Weyarn im Umland von München. Denn um die Inntalautobahn zu entlasten, durften höchstens 300 Lastwagen pro Stunde von Bayern nach Österreich einreisen. Auch für Freitag hat das Land Tirol einen solchen „Dosiertag“ angekündigt.

Schon vor dem langen Wochenende hatte der ADAC prognostiziert: „Die Straßen dürften deutlich voller sein als an den Christi-Himmelfahrts-Wochenenden der beiden Vorjahre – die Corona-Krise schränkt den überregionalen Reiseverkehr nicht mehr ein.“ Vor allem die Autobahnen in den Ballungsräumen seien zeitweise sehr staugefährdet, hinzu kämen viele Baustellen. Immerhin: „Relativ ruhig dürfte es auf den Fernstraßen in Deutschland am Freitag werden.“ Die Rückreisewelle wird den Prognosen zufolge dann am Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt erreichen.

In Bayern erwarten die Verkehrsexperten besonders im Großraum München und auf dem Autobahnring A99 große Staugefahr. Auch auf der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg, auf der A8 von Stuttgart über München nach Salzburg, auf der A9 München-Nürnberg sowie auf der A95 und der Bundesstraße 2 von München nach Garmisch-Partenkirchen dürfte es vermehrt zu Wartezeiten kommen. dpa

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