Aus dem Darknet

Falsche 50-Euro-Scheine: Brüder verteilten Blüten

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„Falsche Fuffziger“: Diese Geldscheine stellte die Polizei sicher.

Die „Falschen Fuffziger“ tauchten seit Januar vor allem in und um Cham (Oberpfalz) auf. Nun hat die Polizei die Falschgeld-Verteiler geschnappt.

Cham - Eine Vielzahl gefälschter 50-Euro-Scheine hat sich ein Mann im Darknet verschafft und zusammen mit seinem Bruder in der Oberpfalz in Umlauf gebracht. 

Über Monate bereicherten sich die beiden bei Einkäufen und Gaststättenbesuchen am Wechselgeld, wie die Polizei am Freitag mitteilte. In Cham und Straubing häuften sich seit Januar Zahlungen mit Blüten, die die gleichen Fälschungsmerkmale aufwiesen. So gerieten die Ermittler auf die Spur der mutmaßlichen Betrüger aus dem Landkreis Cham. Zur genauen Menge des sichergestellten Geldes wollte sich die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen noch nicht äußern.

Echter Geldschein oder plumpe Fälschung?

Falsche Banknoten zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Damit der „Schein nicht trügt“, hat die Polizei für Sie Testkriterien  zusammengestellt. Bei den 50-Euro-Scheinen spielen demnach das sogenannte „Spezialfolienelement“ und die „Farbwechsel“ eine wichtige Rolle.

Geldfälschung - kein Kavaliersdelikt

In Zusammenhang mit diesem Fall, warnt die Polizei in ihrer Pressemitteilung ausdrücklich: „Jedem der mit dem Gedanken spielt die Idee der Brüder aufzugreifen, sollte sich bewusst sein, dass es sich dabei nicht um ein Kavaliersdelikt oder eine Ordnungswidrigkeit handelt. Ein Blick ins Gesetz (§146 StGB) stellt klar, Geldfälschung ist ein Verbrechenstatbestand der mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr geahndet wird.“  

dpa/ml

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