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2:4 für Regensburg: „Mund abputzen, weitermachen“

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Jahn Regensburg - Hamburger SV
Regensburgs Benedikt Saller (unten) in Aktion gegen Hamburgs Anssi Suhonen. © Armin Weigel/dpa

Nach einer packenden Schlussphase und einem 2:4 gegen den Hamburger SV hadert der SSV Jahn Regensburg nicht groß. Trainer Selimbegovic lobt den Auftritt seiner Mannschaft. Und die soll in einer Woche das ersehnte Saisonziel erreichen.

Regensburg - So viel Lob gibt es selten nach einer so schmerzhaften Niederlage. Der SSV Jahn Regensburg hat die angestrebte 40-Punkte-Marke erneut verpasst, den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga aber so gut wie sicher. Nach dem packenden 2:4 (0:1) am Samstag gegen den Hamburger SV, als der Jahn spät ausglich und dann doch noch verlor, haben die Oberpfälzer drei Spieltage vor Saisonende neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Durch das deutliche bessere Torverhältnis gegenüber Dynamo Dresden auf Rang 16 ist der Abstieg nur noch Theorie.

„Wir haben mit sehr viel Herz und Leidenschaft gespielt. Leider konnten wir uns nicht belohnen und auf die 40er Marke kommen“, sagte Trainer Mersad Selimbegovic. „Wir müssen uns erholen und am nächsten Samstag versuchen, in Dresden die imaginäre 40er Marke zu knacken.“

Zu Beginn überraschten die Platzherren die favorisierten Gäste, die weiter auf den Aufstieg hoffen dürfen, mit hohem Pressing und ließen sie kaum aus ihrer Hälfte kommen. Nach 15 Minuten standen 9:3 Torschüsse für die kämpferisch starken Regensburger zu Buche. „Wir müssen nach 15 Minuten 2:0 führen, dann ist es ein anderes Spiel“, haderte Selimbegovic. Ein „Sonntagsschuss am Samstag“ habe dann für die HSV-Führung gesorgt.

Nach dem Treffer von Miro Muheim (23. Minute) trafen noch Anssi Suhonen (66.) und in der packenden Schlussphase Josha Vagnoman (90.) und David Kinsombi (90.+5) per Foulelfmeter. Bei den Regensburgern sorgten Carlo Boukhalfa (46.) und Andreas Albers per Foulelfmeter (89.) für die Tore und ein 2:2, ehe der HSV spät nochmal richtig aufdrehte. „Das ist natürlich am Ende bitter, wenn du nach dem späten Ausgleich doch ohne Punkt da stehst. Aber das ist Fußball“, sagte Albers.

„Wir haben das Spiel unglücklich und schmerzhaft verloren“, sagte auch Selimbegovic. „Aber die Jungs haben alle alles investiert, was möglich war. Von daher: Mund abputzen, weitermachen.“ dpa

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