An der A7

Fünf Mordverdächtige gefasst - Polizei landet Zufallstreffer an der Grenze

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Kontrolle an der Grenze zu Österreich - hier an der A93 bei Kiefersfelden (Symbolbild).

Dicker Fang für die Bundespolizei: An der österreichischen Grenze sind den Beamten fünf Mordverdächtige ins Netz gegangen.

Füssen - Fünf mutmaßliche Mörder hat die Bundespolizei auf der A7 bei Füssen geschnappt. Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München wurden sie am Montag in Auslieferungshaft genommen. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren die Rumänen am Sonntagmorgen in einem französischen Auto am Grenztunnel Füssen kontrolliert worden und hatten angegeben, sie seien auf der Rückfahrt vom Italienurlaub nach Frankreich. 

Füssen: Mordverdächtige an Grenze zu Österreich gefasst - Haftbefehle waren noch nicht abrufbar

Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass die Männer im Alter zwischen 17 und 37 Jahren mit der Ermordung eines Mannes am 23. Juni in Frankreich zu tun haben könnten. Nach Kontakt mit den französischen Behörden stellte sich heraus, dass die fünf Männer unter dringendem Tatverdacht stehen. „Die EU-Haftbefehle mit dem Ziel der Auslieferung waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Fahndungssystem eingestellt.“

Ein anderer Vorfall in Füssen harrt unterdessen noch seiner Aufklärung: Am Freitagabend war am Bahnhof der Stadt ein Schussgeräusch zu hören. Am Montag wurde auch bekannt, dass die Anzahl der Attacken auf Polizisten in Bayern zuletzt spürbar gestiegen ist.

dpa

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