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Große Nachfrage nach 9-Euro-Tickets in München und Nürnberg

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9-Euro-Ticket
Ein 9-Euro-Ticket ist vor dem Hintergrund eines vorbeifahrenden Regionalzugs zu sehen. © Monika Skolimowska/dpa

Der Verkauf der 9-Euro-Tickets bei der Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) ist gut angelaufen. An den Fahrkartenautomaten und Kundencentern seien von Sonntag bis Montagmittag bereits 15.500 dieser bundesweit gültigen Tickets als Papierfahrschein verkauft worden, sagte MVG-Pressesprecher Maximilian Kaltner. Weil der Vorlauf für die erst ab Juni gültigen Tickets sehr groß sei, habe die MVG mit dieser Größenordnung gerechnet.

München/Nürnberg - Die MVG habe Personal in den Kundencentern aufgestockt, unter anderem mit Fahrkartenprüfern als Aushilfen dort. Es habe höchstens mal zehn Minuten Wartezeit gegeben. In der MVG-App können Kunden das 9-Euro-Ticket erst ab 1. Juni kaufen. Wer bereits ein Abo hat, zahlt dann automatisch den vergünstigten Preis und kann sein Ticket bundesweit nutzen.

Beim Münchner Verkehrsverbund MVV, zu dem neben der städtischen MVG auch die DB Regio und mehrere Bahn- und Busunternehmen gehören, hat den Online-Verkauf von 9-Euro-Tickets am Montag um 10.00 Uhr freigeschaltet und zunächst „ein kleines technisches Problem“ gehabt. In den ersten Minuten seien rund 600 Tickets verkauft worden, sagte Sprecherin Franziska Hartmann. Inzwischen seien die Server-Kapazitäten erhöht worden.

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, zum dem gut 130 Verkehrsunternehmen gehören, hat von Freitag bis Montagmittag rund 23.000 Online-Tickets verkauft. Der Verkauf an den Fahrkartenautomaten dauere aus technischen Gründen noch, er werde Anfang Juni starten, sagte Pressesprecherin Melinda Burmeister-Neuls. Auch in den Kundencenter in Nürnberg habe der Verkauf noch nicht begonnen.

Auch die Bayerische Regiobahn ist „mit den ersten Zahlen ganz zufrieden“, wie Marketingleiterin Sabine Floßmann sagte: „Momentan nähern wir uns dem vierstelligen Bereich.“ Die App sei schon in der Nacht freigeschaltet worden, aber die größte Nachfrage gebe es an den Automaten. Für die einzelnen Verkehrsverbünde, Bahnen und Busgesellschaften sei es interessant, die bundesweit gültigen 9-Euro-Tickets über eigene Vertriebskanäle zu verkaufen, denn dafür gebe es für sie einen kleinen finanziellen Anreiz.

Im Augsburger Verkehrsverbund AVV begann der Vorverkauf am Montag auf allen Kanälen, von der App über die Automaten bis zum Busfahrer. „Bisher verlief der Vertrieb reibungslos, und auch Schlangen im Kundencenter können wir nicht beobachten“, teilte die AVV mit. Im AVV-Kundencenter seien in den ersten drei Stunden circa 60 Stück verkauft worden. „Aber die 9-Euro-Tickets sind ja zum einen nicht limitiert und zum anderen auch erst am 01.06. gültig.“ dpa

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