Zwei Verletzte

Katastrophenalarm in Bayreuth nach Brand in Disko

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Die riesige Rauchwolke hing stundenlang über Bayreuth. 

Bayreuth - Stundenlang steht über Bayreuth eine bedrohlich schwarze Rauchwolke. Anwohner werden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Stadt ruft den Katastrophenfall aus.

Nach einem wahrscheinlich durch pyrotechnische Arbeiten in einer Diskothek ausgelösten Brand ist in Bayreuth der Katastrophenfall ausgerufen worden. Stundenlang kämpften mehr als 100 Feuerwehrleute gegen die Flammen an. Allerdings war das Feuer auch nach mehreren Stunden noch nicht unter Kontrolle. Zwei Arbeiter, die in der Diskothek offenbar mit Vorbereitungen für eine pyrotechnische Veranstaltung beschäftigt waren, erlitten Rauchgasvergiftungen und kamen in ein Krankenhaus. Den Sachschaden bezifferte die Polizei am Abend auf mindestens mehrere Hunderttausend Euro.

Sorgen bereitete den Verantwortlichen vor allem die „massive Rauchentwicklung“. Anwohner wurden deshalb aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch mehrere Stunden nach Ausbruch des Brandes war die starke Rauchentwicklung noch nicht gestoppt. „Es raucht immer noch gewaltig“, sagte ein Polizeisprecher. Die Feuerwehr prüfte mit Messgeräten, ob der dunkle Qualm möglicherweise giftig ist. Nach ersten Erkenntnissen lag laut Polizei gab es aber keine akute Gesundheitsgefährdung.

Riesige Rauchschwaden: Feuerwehrleute versuchen, den Brand von einer Drehleiter aus zu löschen.

Den von der Stadt ausgerufenen Katastrophenfall erklärte der Polizeisprecher mit dem Umfang des Einsatzes. Zudem seien Vorbereitungen für eine Evakuierung zahlreicher Anwohner getroffen worden. Der Sprecher rechnete aber nicht damit, dass es tatsächlich zu einer Evakuierung kommen sollte.

Das Feuer war kurz vor 16.00 Uhr ausgebrochen. Zwar war die Brandursache am Abend noch nicht endgültig geklärt. Es sei aber zu vermuten, dass das verheerende Feuer in Zusammenhang mit den pyrotechnischen Arbeiten stehe. „Die Wahrscheinlichkeit liegt nahe“, sagte der Polizeisprecher weiter.

dpa

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