25.000 Euro Schaden

Hähnchenbude beschädigt Linienbus

Als ein Grillhähnchen-Wagen an einem stehenden Bus vorbeifährt, löst sich plötzlich die Verkaufsklappe aus ihrer Verankerung. Doch damit nicht genug.

Sennfeld - Eine Stange eines vorbeifahrenden Grillhähnchen-Wagens hat sich in Sennfeld (Landkreis Schweinfurt) in einen Linienbus gebohrt und zwei Sitze zerfetzt. Nur durch Zufall wurde niemand verletzt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der 60 Jahre alte Fahrer des Verkaufswagens war am Donnerstag an dem an einer Haltestelle stehenden Bus vorbeigefahren. Just in dem Moment löste sich die seitlich angebrachte Verkaufsklappe aus ihrer Verankerung und krachte gegen das Heck des Busses. Dabei bohrte sich eine etwa 1,5 Meter lange Metallstange der Klappe durch die Fahrgastzelle und durchbohrte zwei Sitze der letzten und vorletzten Reihe.

„Der Fahrer gab glaubhaft an, bei der Wegfahrt alle Sicherungen vorschriftsmäßig eingerastet zu haben“, schilderte die Polizei. Die mit Gasdruckfedern gesicherte Klappe löste sich wohl wegen des unebenen Untergrundes - an der Stelle verlaufen Bahnschienen. Die etwa acht Fahrgäste wurden unverletzt mit einem Ersatzbus zu ihrem Ziel gebracht worden. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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