19-Jähriger ins Gefängnis

Haftbefehl gegen mutmaßlichen Messerangreifer aus Aschaffenburg

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Der 19-jährige Täter konnte am Sonntagabend widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen werden.

Aschaffenburg - Gegen den mutmaßlichen Täter des Messerangriffs in Aschaffenburg ist Haftbefehl erlassen worden, er wurde in ein Gefängnis gebracht.

Nach dem Aschaffenburger Messerangriff auf einen Fußgänger ist gegen den mutmaßlichen Täter Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung erlassen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten, wurde der 19-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Er machte am Nachmittag vor dem Ermittlungsrichter zunächst keine Angaben. Die Kriminalpolizei hatte den jungen Mann am Sonntagabend in seiner Aschaffenburger Wohnung widerstandslos festgenommen.

Es gebe keine Anhaltspunkte für eine Beziehungstat, einen vorangegangenen Streit, einen terroristischen oder islamistischen Hintergrund und somit kein „vernünftiges Motiv“ für die Tat, sagte Aschaffenburgs Leitender Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl. Somit könnte die psychische Krankheit des Mannes der Grund für den Angriff gewesen sein. Der Mann ist laut Polizei bereits seit längerem in entsprechender ärztlicher Behandlung.

Der Verdächtige soll am Freitagmorgen einem Fußgänger im Vorbeiradeln ein Messer in den Rücken gerammt haben. Das 33 Jahre alte Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert, war danach aber in einem stabilen Zustand. Mittlerweile habe der Mann die Intensivstation verlassen können, sagte Pöpperl.

Ob der mutmaßliche Täter im Gefängnis bleiben wird, war zunächst unklar. Neben Untersuchungshaft komme auch eine vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht.

dpa

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