Vorwurf des Totschlags

Wegen Streit um Geld: Mann tötet Lebensgefährtin mit Beil

Ein Mann soll seine Lebensgefährtin im vergangenen Jahr mit einem Beil getötet haben. Weil sie sich um Geld gestritten haben. 

Update, 6. Februar, 16 Uhr:

Am Dienstag hat der Angeklagte vor dem Landgericht Hof die Tat zugegeben. „Er hat vollumfänglich gestanden und gesagt, dass es ihm leid tut“, sagte ein Gerichtssprecher. Lediglich bei der ihm vorgeworfenen Anzahl der Schläge habe der Deutsche widersprochen. Der Anklage zufolge soll er mindestens 22 Mal zugeschlagen haben; der Angeklagte dagegen habe von drei bis vier Wiederholungen nach dem ersten Schlag gesprochen. Wie es zu dem Angriff im Juni 2017 gekommen war, konnte sich der Senior am ersten Prozesstag nicht erklären. Es habe irgendwie bei ihm „Klick“ gemacht. Der Prozess sollte am Mittwoch mit der Anhörung von sechs Zeugen fortgesetzt werden.

Streit um Geld eskaliert

Hof - Wegen Streitereien ums Geld soll ein 66 Jahre alter Mann aus Wunsiedel seine Lebensgefährtin mit einem Beil getötet haben. Am Dienstag hat vor dem Landgericht Hof der Prozess begonnen, die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Totschlag vor. Den Ermittlungen zufolge soll er im alkoholisierten Zustand im Juni 2017 brutal mit dem Beil auf seine Partnerin eingeschlagen haben, so dass sie starb. Zuvor soll sich das Paar ums Geld gestritten haben. Der Täter soll seinen Anteil an Miete und Verpflegung nicht mehr bezahlt haben, weil seine Versicherung ihm kein Krankengeld überwiesen hatte. Ein Urteil wird im März erwartet.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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