Opfer ist ein 30-jähriger Arbeitsloser

Tödlicher Streit in Kleingartenanlage - Tatverdächtiger in U-Haft

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Symbolfoto

Ein Streit zwischen zwei Männern ist in einer Schrebergarten-Anlage in Ingolstadt am Freitagmorgen offenbar so eskaliert, dass einer der beiden ein Messer zog und zustach. Ein Notarzt konnte dem Opfer nicht mehr helfen. 

Update 18. August: 

Nach dem tödlichen Streit in einer Kleingartenanlage in Ingolstadt sitzt der 65 Jahre alter Besitzer der Gartenlaube in Untersuchungshaft. Er soll einen 30 Jahre alten Mann getötet haben und wurde am Samstag dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl, wie die Polizei mitteilte. Das Opfer, ein arbeitsloser Mann aus dem Landkreis Landshut, hatte nach ersten Erkenntnissen in den Tagen zuvor Arbeiten in der Anlage verrichtet. In der Nacht zum Freitag tranken die beiden Männer zusammen Alkohol. Warum es dann zum Streit kam, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Ursprüngliche News vom 17.8.

Ingolstadt - Kurz vor 04.00 Uhr am Freitagmorgen wurden Rettungsdienst und Polizei zu einer Kleingartenanlage im Ingolstädter Nordosten gerufen, da es dort offenbar zu einer Auseinandersetzung mit einer schwerverletzten Person kam. Das berichtet die Polizei. Bei ihrem Eintreffen fanden die Einsatzkräfte eine leblose Person vor, die Stichverletzungen aufwies. Der Notarzt konnte dem Opfer nicht mehr helfen.

Der mutmaßliche Täter, ein 65-jähriger Ingolstädter wurde von Beamten der Polizeiinspektion Ingolstadt vor Ort widerstandslos festgenommen.

In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat die Kriminalpolizei Ingolstadt die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts übernommen.

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Nach derzeitigem Kenntnisstand der Ermittler hatten sich die Beteiligten seit dem Vorabend in dem Schrebergarten des 65-Jährigen aufgehalten und dort Alkohol konsumiert. Aus bislang ungeklärten Gründen kam es in der Nacht zu einem Streit. Die Identifizierung des Opfers ist noch nicht zweifelsfrei abgeschlossen. Im Zuge der Obduktion des Leichnams erhoffen sich die Ermittler diesbezüglich Gewissheit.

Zur Unterstützung der Kriminalpolizei Ingolstadt bei der Tatortbefundaufnahme wurden zwei Rechtsmediziner aus München hinzugezogen.

Der Beschuldigte äußerte sich bislang nicht zur Sache. Nach Haftbefehlsantrag durch die Staatsanwaltschaft Ingolstadt wird der Beschuldigte im Laufe des Samstages dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Untersuchungshaft vorgeführt.

mm/tz

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