Abschuss-Rekord

Jäger töten so viele Wildschweine wie nie zuvor

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Wildschwein-Familien sind in Bayern inzwischen zur Plage geworden.

München - Die Zahl der erlegten Wildschweine hat sich im Gegensatz zu 2011/2012 verdoppelt - ein Problem für die Landwirtschaft. Gleichzeitig sind die Bauern selbst an der rasanten Vermehrung schuld.

Die Jäger in Bayern haben so viele Wildschweine wie noch nie erschossen. In der vergangenen Saison seien mehr als 85 000 Tiere erlegt worden, teilte der Jagdverband am Freitag mit. Dies sei ein Rekord. 

Wildschweine sind ein großes Problem für die Landwirtschaft

Im Vergleich zur Saison 2011/2012 habe sich die Zahl der erlegten Wildschweine verdoppelt. Durch den großflächigen Anbau von Mais hätten die Schwarzkittel inzwischen deutlich mehr zu fressen, hieß es vom Verband. 

So steige die Population stetig - ein Problem vor allem für die Landwirtschaft. Etwa 80 Prozent der Tiere wurden von Privatjägern erschossen. Der Verband fordert daher ein stärkeres Engagement der staatlichen Berufsjäger.

dpa

Quelle: Merkur.de

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