Stinkende Hinterlassenschaft

Kirche wird zum Klo - Polizei ermittelt Täter mit DNA-Test

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Gleich zwei Mal hinterließ ein Mann eine stinkende Hinterlassenschaft in einer Kirche.

Gleich zweimal zweckentfremdete ein Mann eine katholische Kirche als Toilette. Der Grund für die Haufen im Gotteshaus ist erstaunlich banal.

Ebensfeld - Zweimal hatte der Mann sein großes Geschäft in einer katholischen Kirche in Oberfranken verrichtet - nun hat ihn die Polizei dank eines Gentests überführt. Demzufolge war ein 60 Jahre alter Mann der Übeltäter. „Oft besagt der DNA-Test ja nur, dass die Person am Tatort war. In dem Fall wissen wir, dass die Person auch der Täter war“, sagte Hauptkommissar Gerald Storath von der Polizei in Bad Staffelstein am Dienstag. Der Mann gelte als psychisch angeschlagen. Er war der Polizei bereits wegen anderer Delikte bekannt, deshalb ergab der Abgleich der DNA einen Treffer. Der 60-Jährige habe die Tat sofort gestanden. „Er musste aufs Klo und wusste nicht, wohin“, sagte Storath weiter.

Das erste Mal fand der Pfarrer der Kirche „Maria Verkündigung“ in Ebensfeld (Landkreis Lichtenfels) die unschöne Hinterlassenschaft im Beichtstuhl. Beim zweiten Mal hatte sich der Mann in einer anderen Kirche im Ort hinter den Altar gehockt. Nun muss er sich wegen Störung der Religionsausübung und Hausfriedensbruchs verantworten.

DPA

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