„Meine Tochter lebt, ich spüre sie“

Malinas Vater bei Stern TV - Neues Rätsel um ihren letzten Anruf

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Malinas Vater Joseph Zawadzki spricht bei Stern TV über seine vermisste Tochter: „Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen.“

Köln - Malinas Vater hat sich via Stern TV an die Öffentlichkeit gewandt: Er ist sich sicher, dass sie noch lebt. Noch möchte er die Hoffnung nicht aufgeben, seine Tochter wieder in seine Arme schließen zu können.

"Morgens ist der erste Gedanke: Das Kind ist weg!", sagte Malinas Vater Joseph Zawadzki bei Stern TV. Als er erfahren habe, dass Malina auf ihrem Heimweg von einer Techno-Party verschwunden ist, habe er “geheult und geschluchzt wie ein kleines Kind. Ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen.“

Joseph Zawadzki beschreibt seine vermisste Tochter: „Sie hat eine sehr humorvolle, offene Art.“ Diese positive Ausstrahlung sei auch vielen Menschen sofort aufgefallen. Er sieht Malina als ein „Glückskind“. Der Vater spricht auch von einer Begeisterung und „Riesen-Vorfreude“, die Malina wegen ihres Studiums hatte. Die 20-Jährige aus dem Raum Fürstenfeldbruck war erst eine Woche vor ihrem Verschwinden nach Regensburg gezogen, um Soziale Arbeit zu studieren. Sie hätte über Freundinnen schon Kontakt zu Kommilitonen gefunden. Besser hätte ihr Start in der neuen Stadt und in ihre Unabhängigkeit eigentlich nicht beginnen können. 

Stern TV gibt an, dass Malina gegen 5.50 Uhr vergeblich versuchte, ihren Freund anzurufen. Die Bild berichtete hingegen, dass Malina tatsächlich mit ihm telefoniert habe: Sie hatte ihm angeblich gesagt, wie sehr sie ihn liebe und dass sie sich in Regensburg sehr wohl fühle. Unklar ist laut Polizei jedoch, ob der Anruf an ihren Freund ihr letzter war, bevor ihr Handyakku versagte. Wir haben den Fall Malina Klaar hier für Sie zusammengefasst. 

Obwohl die Wahrscheinlichkeit mit jedem Tag sinkt, dass Malina wohlbehalten wiedergefunden wird - ihr Vater gibt die Hoffnung nicht auf. Er legt alles daran, dass Malina wieder zurückkommt. Zusammen mit Freunden der jungen Regensburger Studentin hat er in der gesamten Stadt Flyer aufgehängt. Und auf der Facebookseite „Malina Klaar gesucht“ postet er Hinweise und Neuigkeiten zum Vermisstenfall und bittet um Hinweise - zum Beispiel, dass sie eventuell in Nürnberg gesichtet wurde:

So möchte er auch potenzielle Mitwisser unter Druck setzen. Außerdem hat er ein Spendenkonto eingerichtet: Die Einnahmen sollen an Zeugen gehen, die hilfreiche Hinweise zu Malinas Verbleib geben. „Wir wollen Menschen erreichen, denen die Sache am Herzen liegt und die uns durch eine Spende unterstützen wollen“, sagte der Vater am Dienstag der tz. Er ist sich sicher, dass er seine Tochter wieder in seine Arme schließen kann: „Ich habe das ganz, ganz tiefe Gefühl, dass meine Tochter lebt. Ich spüre sie und darauf vertraue ich. Wann immer ich kann.“

Der Beitrag lief am 29.3. im TV. Sie finden das Video auch auf der Website des Stern.

Wir berichten hier im Ticker zum Vermisstenfall Malina.

an

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