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Mané zum Medizincheck in München: Autogramme für Fans

Transfer von Starstürmer Mané zum FC Bayern
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Sadio Mané wärmt sich auf.

Der neue Bayern-Star Sadio Mané ist zum Medizincheck und der Vertragsunterschrift in München. Bis zum ersten Training dauert es noch etwas länger.

München - Im roten Bayern-Shirt mit dem Vereinswappen schrieb Sadio Mané erste Autogramme in München. Der Fußballstar aus dem Senegal ist am Dienstagvormittag in München eingetroffen und absolvierte im Verlauf des Tages den obligatorischen Medizincheck. Ein paar Fans erfüllte der 30 Jahre alte Offensivspieler dabei nach der ersten Station den großen Wunsch nach einem Autogramm.

Mit der Unterschrift unter den ausgehandelten Dreijahresvertrag sollte nach dem grünen Licht der Mediziner auch der Transfer vom FC Liverpool zum deutschen Rekordmeister endgültig vollzogen werden. Mehrere Medien hatten am Vormittag über die Ankunft von Mané am Münchner Flughafen berichtet. Der TV-Sender Sky Sport News zeigte Bilder der Privatmaschine. Mané und seine Begleiter wurden auf dem Rollfeld von einer roten Limousine abgeholt.

Der Wechsel des Angreifers gilt seit Ende vergangener Woche als praktisch perfekt. Beide Vereine hatten sich auf die finanziellen Modalitäten verständigt. Manés Vertrag in Liverpool wäre Mitte 2023 ausgelaufen. Die Bayern sollen eine Sockel-Ablöse von 32 Millionen Euro für den Afrika-Cup-Sieger bezahlen. Diese kann dem Vernehmen nach durch gewisse Zusatzzahlungen auf bis zu 41 Millionen anwachsen.

Der FC Bayern möchte Mané möglichst schon am Mittwoch als Neuzugang vorstellen. Danach kann der Offensivspieler seinen Urlaub fortsetzen. Trainer Julian Nagelsmann startet erst am 8. Juli mit seinem Team in die Saison-Vorbereitung.

Im Blickpunkt stehen wird Mané dann erstmals richtig während der USA-Reise des Rekordmeisters vom 18. bis 24. Juli. Die Bayern treten unter anderem in Green Bay in einem Testspiel gegen den englischen Meister Manchester City an, der Liverpool und Mané in der abgelaufenen Saison der Premier League auf Platz zwei verwies. dpa

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