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Mann niedergestochen: Kein Haftantrag gegen Tatverdächtigen

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Ein Polizist trägt Handschellen und seine Dienstwaffe bei sich. © Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Nach einem Messerangriff auf einen 21-Jährigen in Piding im Berchtesgadener Land hat die Polizei die mutmaßliche Tatwaffe sichergestellt. Polizeitaucher hätten das Messer in einem Teich gefunden, hieß es in einer Mitteilung am Donnerstag. Haftantrag gegen den Tatverdächtigen sei aber nicht gestellt worden.

Piding - Der Tatverdächtige bleibe auf freiem Fuß. Laut Staatsanwaltschaft Traunstein liege kein dringender Tatverdacht vor, teilte die Polizei mit. Der Mann habe angegeben, in Notwehr gehandelt zu haben. „Bei der körperlichen Untersuchung des Tatverdächtigen wurden bei diesem mehrere Verletzungen festgestellt, die dessen Darstellung des Tathergangs stützen“, so die Staatsanwaltschaft.

Der Tatverdächtige hatte sich am frühen Sonntagmorgen der Polizei gestellt. Sein gleichaltriges Opfer war zuvor von einem Zeugen nahe einem Nachtclub entdeckt worden - verletzt auf der Straße liegend. Der junge Mann wurde in eine Klinik gebracht. Zur Klärung des Tatherganges bitten die Ermittler um Zeugenhinweise. dpa

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