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Nach Leichenfund: Verdächtiger in U-Haft

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An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug „Polizei“. © David Inderlied/dpa/Illustration

Fast zwei Wochen hatte die Polizei in Coburg nach einer Vermissten gesucht. Nach dem Fund einer Leiche gab es nun traurige Gewissheit: Die junge Frau wurde getötet. Ein Tatverdächtiger sitzt nun vorläufig im Gefängnis.

Coburg - Nach dem Fund einer getöteten Frau in Coburg sitzt nun ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags, wie das Polizeipräsidium Oberfranken und die Staatsanwaltschaft Coburg am Dienstag gemeinsam mitteilten. Ersten Hinweisen zufolge kannten sich der Mann und die Frau. Bei dem am Montagabend wenige Stunden nach dem Fund der Leiche festgenommenen mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 29 Jahre alten Polen aus dem Raum Coburg. Er befindet sich nun auch wegen Fluchtgefahr vorerst in einer Justizvollzugsanstalt.

Die 28 Jahre alte Frau aus Bad Rodach (Landkreis Coburg) war fast zwei Wochen lang vermisst worden. Die Polizei suchte unter anderem mit einem Hubschrauber, Tauchern und Spürhunden tagelang nach ihr. Am Montag dann wurde eine Frauenleiche in einem Waldstück nahe eines Sees in Coburg gefunden.

In der Nähe war das Auto der Frau etwa zum Zeitpunkt ihres Verschwindens gesehen worden. Später wurde das Auto allerdings wieder im Heimatort der Vermissten gesehen - das Fahrzeug musste also noch einmal bewegt worden sein. Ob dies zum entscheidenden Indiz für die Festnahme des Mannes geworden ist, blieb zunächst unklar.

Eindeutig belegt ist durch die rechtsmedizinische Untersuchung nun aber, dass es sich bei der Leiche zweifelsfrei um die 28-Jährige handelt. Zudem stellten die Gerichtsmediziner den Angaben zufolge fest, dass die Frau durch Gewalteinwirkung zu Tode kam. dpa

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