Ministerpräsident scherzt über Nachfolge

Narren übernehmen Staatskanzlei und „halbieren“ Seehofer

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Gute Laune in der Staatskanzlei: Horst Seehofer empfing am Donnerstag jede Menge Faschingsgesellschaften.

München - Einmal dem Ministerpräsidenten die Krawatte abschneiden: Faschingsnarren erfüllten sich am unsinnigen Donnerstag diesen Wunsch und suchten Horst Seehofer in der Staatskanzlei heim. 

Schnippschnapp - dann war die Krawatte ab: Mit dem obligatorischen Scherenschnitt an Horst Seehofers Schlips haben am Donnerstag auch in der Münchner Staatskanzlei die Narren kurzzeitig das Kommando übernommen. „Es ist eine schöne Tradition, dass Abordnungen aus allen Stämmen Bayerns den Ministerpräsidenten heimsuchen - sehr lustig, sehr fröhlich, ich bin halbiert“, sagte der CSU-Chef.

Neben Tanz und Musik durfte natürlich auch die eine oder andere politische Spitze nicht fehlen. Anders als so mancher Karnevalspräsident sei er noch nicht in der Lage, sein Amt an einen designierten Nachfolger zu übergeben, scherzte Seehofer unter Anspielung auf die in der CSU ungeklärten Personalfragen. Auf Nachfrage betonte er schmunzelnd, er habe ja noch viel Zeit für seine Entscheidung.

dpa/lby

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