Vom Fahrer fehlt jede Spur

Mit noch laufendem Motor: Passanten entdecken verlassenes Auto im Eis - Fund gibt Rätsel auf

Ein Auto ist in eine Eisfläche eingebrochen.
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Ungewöhnlicher Einsatz nahe Nürnberg: Ein herrenloses Auto war in eine Eisfläche eingebrochen.

Nahe Nürnberg machten Passanten eine sehr seltsame Entdeckung. Sie wurden auf ein Auto aufmerksam, das ins Eis eingebrochen war. Der Fahrer fehlte jedoch.

Ottensoos - Der Anblick dürfte Passanten zunächst einmal einen gehörigen Schrecken eingejagt haben. Bei Ottensoos, einer Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land, entdeckten sie am Montagabend (15. Februar) ein auf einer Eisfläche eingebrochenes Auto.

Besonders seltsam: bei dem im Eis eingebrochenen Opel Corsa, der sich auf einer zum Teil gefroren Hochwasserfläche befand, lief noch der Motor. Die Scheiben des Wagens waren heruntergelassen. Vom Fahrer fehlte aber jede Spur - ebenso von weiteren Insassen.

Nahe Nürnberg: Passanten entdecken verlassenes Auto im Eis - Mysteriöser Fund gibt Rätsel auf

Ersten Meldungen von NEWS5 zufolge, alarmierten die Passanten in der rund 30 Kilometer von Nürnberg* entfernten Gemeinde nach dem merkwürdigen Fund umgehend die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte zogen das Auto, das mit der Front im eiskalten Wasser hing, schließlich zurück an Land. Daraufhin machten die Feuerwehrleute allerdings noch einmal eine seltsame Entdeckung: am Auto waren keine Nummernschilder zu finden.

Auto im Eis: Die Feuerwehr zog den Wagen aus dem Wasser.

Vermutet wird nun, dass der verschwundene Fahrer mit dem Auto auf der Eisfläche gedriftet ist. Darauf deuten offenbar Spuren im Schnee hin. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Wagen dabei eingebrochen ist.

Wetter-Wechsel in Bayern: Wasserwacht spricht deutliche Warnung für Eisflächen aus

Bereits am Montagmorgen (15. Februar) hatte die Wasserwacht in Bayern davor gewarnt, Eisflächen zu betreten. „Durch den Dauerfrost der vergangenen Wochen haben viele Seen in Bayern eine Eisschicht gebildet, die vielerorts nicht tragfähig sind. Die Eisdecke ist zu dünn und es besteht Einbruch- und damit Lebensgefahr. Die vorhergesagten wärmeren Temperaturen lassen das Eis tauen, was für Laien auf den ersten Blick nicht erkennbar ist“, hieß es in der Meldung im Wortlaut. (nema) (*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks)

Rund um Nürnberg*, aber auch im restlichen Freistaat könnten sich die kalten Temperaturen wohl generell bald verabschieden. In Bayern steht ein heftiger Temperaturwechsel an.

Ebenfalls im Raum Nürnberg erregte jüngst ein Mann aus ganz anderem Grund Aufsehen. Als Braumeister mit geschlossenem Betrieb prangert er die Corona-Politik an - und schießt auch direkt gegen Ministerpräsident Söder.

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