Für das Jahr 2025

Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt

+
Nürnberg bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt für das Jahr 2025. 

Nürnberg - Nürnberg will „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ werden“ - das entschied der Stadtrat am Mittwoch. Doch schon jetzt regt sich Widerstand. Ein Bürgerbegehren ist in Arbeit. 

Nürnberg bewirbt sich um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2025“. Das entschied am Mittwoch der Stadtrat der fränkischen Metropole. SPD, CSU und Grüne stimmten geschlossen für die Bewerbung. Es gab allerdings zehn Gegenstimmen - unter anderem von FDP, Freien Wählern, der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und der Linken Liste. Sie waren vor allem aufgrund der hohen Kosten gegen das Projekt. Die Freien Wähler kündigten an, ein Bürgerbegehren dagegen starten zu wollen.

Bis zum Jahr 2019 muss nun die Bewerbung erarbeitet werden. Allein dafür fallen Kosten in Höhe von etwa fünf Millionen Euro an. Die weiteren Kosten sind noch unklar. Im Jahr 2020 fällt dann die Entscheidung, welche deutsche Stadt das Rennen macht. Die Konkurrenz ist groß: Gegen Nürnberg treten schon Dresden und Magdeburg an. Chemnitz und Hildesheim wollen im kommenden Jahr über eine mögliche Bewerbung entscheiden.

dpa

Auch interessant:

Meistgelesen

Bayern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Die Spektakuläre Rettungsaktion von Hund Zorro in Bildern
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
Zwischenfall im Luftraum: Bundeswehr erklärt Eurofighter-Einsatz über Bayern
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus
In bayerischem Urlaubsort: Tourist löst mit dummem Spruch Überfall-Alarm aus
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star
Bayerischer Regionalligist trauert um Neuzugang (23): So gedenkt ihm ein kroatischer WM-Star

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.