Spendenaktion gestartet

Donau: Familienvater rettet seine Kinder und ertrinkt - großer Anteil an der Familientragödie

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Einsatzfahrzeuge stehen am Ufer der Donau an einer Stelle, an der am Montag ein Toter aus dem Fluß geborgen wurde.

Nach dem Tod eines 46 Jahre alten Mannes in der Donau in Niederbayern haben Privatleute eine Spendenaktion für dessen schwangere Frau und vier Kinder gestartet.

Update vom 3. Juli 2019: Die syrische Familie lebt in Regen, wo sie der Organisatorin der Spendenaktion zufolge vom Kinderschutzbund betreut wird. Mit dem Geld sollen demnach Dinge des täglichen Bedarfs sowie die Bestattung des Vaters finanziert werden. Bis zum Dienstagnachmittag kamen mehr als 4800 Euro zusammen.

Todesdrama an der Donau: Vater rettet Kinder und wird mitgerissen

Update vom 2. Juli 2019: Es ist traurige Gewissheit. Der 46-jährige Lebensretter, der seine Kinder aus der Donau holte, ist gestorben. Bei der Aktion wurde er selbst von der Donau mitgerissen und trieb davon. Am Montag wurde seine Leiche bei Passau aus dem Wasser geholt, wie die Polizei am Montagnachmittag mitteilte. 

Die vier Kinder des Mannes, sie sind im Alter zwischen 13 bis 18 Jahre alt, gerieten beim Baden in der Donau in Metten in Lebensgefahr. Der Vater und ein Freund der Familie griffen ein und brachten die Kinder ans Ufer. Doch die Strömung war so stark, dass der 46-Jährige selbst davontrieb. 

Am Sonntag konnte der Vermisste nicht mehr gefunden werden. Am Montag dann wurde seine Leiche entdeckt. Die Familie wurde im Klinikum Deggendorf betreut.

Donau-Tragödie um Lebensretter: Vater beschützte Kinder - Strömung reißt ihn mit

Metten - Beim Retten seiner Kinder aus der Donau ist ein Mann von der Strömung mitgerissen worden. Von ihm fehlt seit Sonntagabend jede Spur, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der 46-jährige Mann verbrachte den Sonntag mit seiner Familie an der Donau in Metten (Landkreis Deggendorf). Als seine vier Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren in Gefahr gerieten, sprangen der Vater und ein Bekannter der Familie ins Wasser und brachten die Kinder ans Ufer. 

Während der Rettung des 18-jährigen Sohnes, der bereits zu ertrinken drohte, wurde der Vater von der Strömung des Flusses erfasst und trieb ab, berichtet die Polizei.

Metten: Badeunglück an der Donau - 90 Rettungskräfte suchen nach Vermisstem

Rund 90 Einsatzkräfte von Polizei, Wasserwacht, Feuerwehr und dem Bayerischen Roten Kreuz suchten am Sonntag bis Einbruch der Dunkelheit erfolglos nach dem Mann. Auch Rettungstaucher und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Die Suche sollte am Montagmorgen fortgesetzt werden. Die Familie des Vermissten wurde von den Einsatzkräften und später im Klinikum Deggendorf betreut.

dpa

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Von einer Bergtour in Tirol ist ein Münchner nicht zurückgekehrt. Nun hat die aufwendige Suchaktion ein trauriges Ende genommen. Die Hitze-Welle in Bayern hat vorerst ein Ende: Am Montag sollen teils heftige Unwetter in Bayern für Abkühlung sorgen. Letzte Woche besuchte ein 24-Jähriger aus Regensburg die Spielemesse „Gamescom“. Am Freitag stieg er bei Monheim in den Rhein - der junge Mann ertrank.

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