Wo sie auftauchen

Zwei neue Pilzarten in Bayern entdeckt - und so sehen sie aus

Im Bayerischen Wald haben Forscher zwei neue Pilzarten entdeckt. Zum Verzehr sind die neuen Pilzarten allerdings nicht geeignet. 

St. Oswald - Forscher haben im Bayerischen Wald zwei neue Pilzarten entdeckt. Sie seien bisher noch nicht in Bayern nachgewiesen worden, teilte ein Sprecher des Nationalparks Bayerischer Wald am Mittwoch mit. 

Der Pilz Antrodiella niemelaei wächst auf abgestorbenen Weidenästen.

Zum einen handele es sich um den Pilz „Antrodiella niemelaei“; diese Art wachse an abgestorbenen Weidenästen und wurde nach Angaben der Experten zuvor auch im restlichen Deutschland erst einmal sicher nachgewiesen. 

Skeletocutis stellae hingegen braucht alte Tannenstämme.

„Der zweite Neuling für den Freistaat nennt sich Skeletocutis stellae“, berichtete der Sprecher. Der sogenannte Knorpelporling gedeihe an mächtigen Tannenstämmen, brauche also besonders alte Wälder.

Wem nun das Wasser im Mund zusammenläuft, den müssen wir enttäuschen: Essbar sind die Pilze nicht.

dpa

Rubriklistenbild: © Dr. Matthias Theiß

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